Donnerstag, 28. November 2019

Kleinkindbetreuung eine Frage der Chancengleichheit

Bei einem Treffen haben sich Landesrätin Waltraud Deeg und der Beirat für Chancengleichheit über gemeinsame Anliegen ausgetauscht.

Die Mitglieder des Beirates für Chancengleichheit um Präsidentin Ulrike Oberhammer (4.v.r.) haben mit Landesrätin Waltraud Deeg (5.v.l.) über Vereinbarkeit diskutiert.
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Die Mitglieder des Beirates für Chancengleichheit um Präsidentin Ulrike Oberhammer (4.v.r.) haben mit Landesrätin Waltraud Deeg (5.v.l.) über Vereinbarkeit diskutiert.

Wie steht es um die Kleinkindbetreuung in Südtirol? Diese und weitere Fragen rund um diese Thematik wurden vor Kurzem bei der Sitzung des Beirates für Chancengleichheit mit Familienlandesrätin Waltraud Deeg besprochen. So verwies die Landesrätin auf die jährlich steigenden Zahlen in diesem Bereich, sowohl was das Angebot betreffe, als auch die nachgefragten Stunden und die betreuten Kinder.

„Wir haben in den vergangenen Jahren konsequent an einem quantitativen Ausbau gearbeitet, nun wollen wir den Fokus noch stärker auf die Qualität setzen“, hob die Landesrätin hervor. Dazu zähle unter anderem auch die Verbesserung der Entlohnung der Kleinkindbetreuerinnen. Landesrätin Deeg berichtete im Beirat in diesem Zusammenhang über die laufenden Gespräche zum Abschluss eines Zusatzvertrages, der momentan von Gewerkschaften und Genossenschaftsbünden ausverhandelt werde.

Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

„Zu den Zielen der Familienpolitik Südtirols zählt die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wir sind hier auf dem Weg, müssen jedoch weiter an Verbesserungen arbeiten. Dafür braucht es nicht nur den politischen Konsens, sondern auch eine gesellschaftliche Entwicklung hin zu einer größeren Wertschätzung von Familie“, betont Landesrätin Deeg.

Die Präsidentin des Landesbeirates für Chancengleichheit Ulrike Oberhammer unterstreicht auch die wichtige Rolle der Arbeitgeber: „In Zeiten des Fachkräftemangels braucht es innovativere Angebote nicht nur hinsichtlich der Arbeitszeiten und -orte, sondern auch, um den Wiedereinstieg zu erleichtern und um die finanzielle Unabhängigkeit der Eltern, aber vor allem der Frauen, zu garantieren.“

stol