Samstag, 23. Januar 2016

Kleinspitäler kaufen Katze nicht im Sack

Ende Februar wollte der Landeshauptmann das heiße Eisen „Leistungsprofile der Kleinspitäler“ vom Tisch haben - doch daraus wird nichts. Die für Montag angepeilte Debatte in der SVP-Leitung wurde verschoben. Die Vinschger, Wipptaler und Pusterer lassen wissen, dass sie den Entwurf Stocker nicht einfach durchwinken werden.Seit 8. Dezember tappe man völlig im Dunkeln

Auch im Krankenhaus Innichen (im Bild) wartet man, so wie in den anderen Kleinspitälern, auf das "Leistungsprofil".
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Auch im Krankenhaus Innichen (im Bild) wartet man, so wie in den anderen Kleinspitälern, auf das "Leistungsprofil".

Um die „Leistungsprofile“ wird in der SVP seit Monaten gerungen.  Darin sind alle Dienste aufgelistet, die künftig  in den Spitälern angeboten werden – und das wollen vor allem die Vertreter der kleineren Spitäler in Schlanders, Sterzing und Innichen schwarz auf weiß haben.

Allerdings geizt Landesrätin Martha Stocker mit Informationen für die Basis. „Ich habe ein Dokument vom 21. Dezember von meinem Vinschger Amtskollegen Albrecht Plangger erhalten“, sagt der Wipptaler SVP-Bezirksobmann Karl Polig. „Wo Plangger es her hat, weiß ich nicht“, fügt er hinzu.

Eine vor Weihnachten anberaumte   Informationsrunde wurde abgesagt. „Deshalb konnten wir seit 8. Dezember nicht mehr das Unsrige dazu sagen“, meint Plangger.

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Den ganzen Bericht lesen Sie in der Wochenendausgabe der "Dolomiten".

stol/bv/lu

stol