Sonntag, 29. Dezember 2019

„Klimakrise muss endlich als Notfall behandelt werden“

Kurz vor dem Jahreswechsel hat Klimaaktivistin Greta Thunberg ihre Forderung untermauert, dass der Kampf gegen den Klimawandel als echter Notfall für die Menschheit betrachtet werden müsse.

Greta Thunberg bei einer „Fridays for Future“-Demo.
Greta Thunberg bei einer „Fridays for Future“-Demo. - Foto: © APA (AFP) / PONTUS LUNDAHL

Es gehe nicht um Parteipolitik oder Meinungen, sondern um einen existenziellen Notfall, der endlich auch als solcher behandelt werden müsse, schrieb die junge Schwedin am Sonntag auf Twitter. Dazu verlinkte sie auf ein Video, das zeigt, wie stark die Emissionskurven nach unten gehen müssen, um das Pariser Klimaziel einer Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs um möglichst 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter noch zu erreichen.



„Das hier kann nicht länger eine Nachricht unter anderen Nachrichten sein, ein “wichtiges Thema„ unter anderen wichtigen Themen, eine “politische Angelegenheit„ unter anderen politischen Angelegenheiten oder eine Krise unter anderen Krisen“, schrieb Thunberg.

D
ie 16-jährige Schwedin hat im Sommer 2018 damit begonnen, die Politiker ihres Landes mit einem Protest vor dem Parlament in Stockholm zu mehr Klimaschutz und einem Einhalten der Ziele der Weltklimakonferenz von Paris aufzurufen. Aus ihrer Protestaktion hat sich die internationale Klimabewegung Fridays for Future entwickelt.

dpa