Montag, 12. November 2018

Köllensperger: Kritik nach Sondierungsrunde

Kritik nach der ersten Sondierungsrunde kommt vom Team Köllensperger. Man hätte die Bereitschaft mitzuregieren signalisiert, die Südtiroler Volkspartei (SVP) lasse es aber zu keiner ernsthaften Diskussion über Inhalte und Programm kommen, schreibt Paul Köllensperger in einer Presseaussendung.

Aus dem Wunsch mitzuregieren wurde für Paul Köllensperger und sein Team nichts. Foto. Team Köllensperger
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Aus dem Wunsch mitzuregieren wurde für Paul Köllensperger und sein Team nichts. Foto. Team Köllensperger

„Anlässlich der ersten Sondierungsrunde hatte Team Köllensperger der SVP seine Bereitschaft zu einer Regierungsbeteiligung mitgeteilt. Natürlich nur unter der Voraussetzung einer Konvergenz von Inhalten und Programmen“, beginnt Paul Köllensperger die Presseaussendung am Montagabend. 

Das Team Köllensperger habe deshalb im ersten Gespräch auch nur über Inhalte und vor allem kritische Punkte diskutiert. „Im Falle einer Einigung hätte TPK sich der Frage des italienischen Abgeordneten des Teams gewidmet. Nun kommt es aber - wie zu erwarten war- gar nicht erst zu einer ernsthaften Diskussion über Inhalte und Programme. Die SVP verbleibt in ihrer Logik des Machterhaltes und wird weitere Sondierungsverhandlungen ohne TPK führen,“ kritisiert Paul Köllensperger. 

Dies sei vor allem der Tatsache geschuldet, „dass TPK der größte Konkurrent der SVP ist und in diesen Wahlen massiv in deren Stammwählerschaft eingebrochen ist“, betont Köllensperger. Das Team Köllensperger nehme die Entscheidung der SVP zur Kenntnis. „Wir werden den Wählerauftrag alternativ durch eine gewohnt sachliche, konstruktive, aber gerade deshalb beinharte Oppositionsarbeit erfüllen. Der Umschwung ist nur aufgeschoben,“ schließt Köllenspeger die Presseaussendung. 

stol

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