Es werden immer weniger. Und das nicht nur in der Politik. Vielmehr auch in den Vereinen oder wo es sonst noch überall um das Gemeinwohl geht: Die Luft wird dünn. Nachwuchs? Kaum. Leute, die Verantwortung übernehmen? Noch seltener als ein Handwerker, der sofort Zeit hat.<BR /><BR /> Kein Wunder also, dass die Zahl der Kandidaten für die bevorstehenden Gemeinderatswahlen ordentlich zurück gegangen ist. Fast 600 Männer weniger als vor 5 Jahren wollten sich dies diesmal antun. <BR /><BR /><embed id="dtext86-69182703_quote" /><BR /><BR />Zum Glück gibt’s die Frauen – sie retten die Statistik. Auch im Rennen um die Bürgermeistersessel. Vielleicht aus Überzeugung, vielleicht wegen der Quote.<BR /><BR /> Aber ehrlich: Ist doch egal. Männlein, Weiblein. Oder aus welcher Partei oder Gruppierung. Das sollte in der Gemeindepolitik ohnehin keine Rolle mehr spielen. Hauptsache Hirn und Herz am richtigen Fleck.<BR /><BR /> Denn was am Ende zählt, ist der Wille, etwas für die Gemeinschaft zu tun – ohne dabei zuerst an sich selbst zu denken. Aber auch diese Menschen werden immer seltener. <BR /><BR /> <a href="mailto:guenther.heidegger@athesia.it" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">guenther.heidegger@athesia.it</a>