Jetzt wird er also verboten, der millionenfach gespielte Italo-Dance-Hit „L’amour toujours“ von Gigi D'Agostino aus den späten 1990er-Jahren. Zumindest auf der Münchner Wiesn, den EM-Fanmeilen und wohl auch auf vielen anderen Festen im deutschen Sprachraum. Weil Idioten ihn rassistisch umgetextet und mit einem „Ausländer-raus“-Refrain unterlegt haben.<BR /><BR />Ist schon interessant: Da wird nicht die Ursache angegangen, sondern das Symptom – eine einfache Lösung gefunden für ein kompliziertes Problem. So wie zuweilen in der Politik. <h3> „Soll das die Lösung sein? Oder wäre es nicht vielmehr der Beginn aller Probleme?“</h3>Die in Teilen rechtsextreme AfD in Deutschland macht es täglich vor; doch auch in Südtirol schlagen Parteien mit Dauerhetze gegen Ausländer politisches Kleingeld – und verdienen gut daran, wie die vergangenen Landtagswahlen eindrucksvoll gezeigt haben.<BR /><BR />Ausländer raus? Echt? Soll das die Lösung sein? Oder wäre es nicht vielmehr der Beginn aller Probleme? Hätten wir keine ausländischen Arbeitskräfte mehr, dann stünden alle Räder still – in Deutschland wie in Südtirol.<BR /><BR /> <a href="mailto:klaus.innerhofer@athesia.it" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">klaus.innerhofer@athesia.it</a><h3> <a href="https://www.stol.it/tag/Kommentar" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Alle Kommentare und Analysen finden Sie hier. </a> </h3>