Montag, 20. April 2020

Kompatscher appelliert: „Arbeit nur mit Corona-Schutz“

Bei der virtuellen Medienkonferenz der Landesregierung ging es am Montag um die Themen Arbeit und Wirtschaft. Bei der Medienkonferenz dabei waren Landeshauptmann Arno Kompatscher und Landesrat Philipp Achammer.

(v.l.) Landesrat Achammer und Landeshauptmann Kompatscher bei der virtuellen Medienkonferenz am Montagnachmittag.
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(v.l.) Landesrat Achammer und Landeshauptmann Kompatscher bei der virtuellen Medienkonferenz am Montagnachmittag. - Foto: © youtube / screenshot
Zu Beginn der virtuellen Medienkonferenz ging Landeshauptmann Arno Kompatscher auf die neueste Entwicklung im Bereich Corona ein, „es sind deutlich mehr Geheilte als neue Fälle dazukommen“.

Was die nächsten Schritte betrifft, „wird es kein jeder kann alles tun was er will“ geben, so Kompatscher, der erneut an die Bevölkerung appellierte, die vorgeschriebenen Maßnahmen auch bei der Arbeit einzuhalten. „Es wird Kontrollen geben, auch in den Betrieben und auf den Baustellen. Nur wenn wir als Gemeinschaft die Regeln beachten wird es einen Weg aus der Krise und der Isolierung geben.“

Noch am Montagabend wird Kompatscher bei einer Videokonferenz mit Zivilschutz und Regierung über die verschiedenen Corona-Apps beraten.

Wirtschaftslandesrat Philipp Achammer lobte die Verordnung des Landeshauptmannes vom vergangenen Samstag: „Wieder arbeiten zu können – mit Sicherheitsvorschriften – ist absolut positiv“, so Achammer. Die Sicherheitsprotokolle seien eine wesentliche Voraussetzung dafür gewesen, allerdings „müssen diese Protokolle auch eingehalten werden“.

Die Ansuchen um Kapitalbeiträge bis 10.000 Euro für Kleinbetriebe bis 5 Mitarbeitern sollen ab Dienstagnachmittag, spätestens am Mittwochvormittag gestellt werden, erklärte der Landesrat. Voraussetzung ist der digitale Zugang SPID.

Für Saisonarbeiter, die jetzt im Frühjahr eine neue Stelle angetreten hätten und der Zeitrahmen für das Arbeitslosengeld abläuft, wird das Arbeitslosengeld um 3 Monate verlängert, kündigte Achammer an. „Mit den Sozialpartnern wurde eine Einigung erzielt“.

Außerdem informierte der Landeshauptmann darüber, dass Nord- und Südtirol an einer Regelung für länderübergreifende Besuche des Lebenspartners arbeiten. Was die vom INAIL beanstandete Schutzausrüstung aus China angeht, erklärte Kompatscher, dass die betroffene Ausrüstung derzeit nicht mehr verwendet wird.

Alle Artikel sowie die Übersichtskarten der Lage in Südtirol, in Italien und weltweit mit allen aktuellen Zahlen in Sachen Coronavirus finden Sie hier.

zor

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