Bis nächste Woche will das Land dem Sonderkommissar für Flüchtlinge, Valerio Valenti, dazu zusätzliche Daten liefern. Angedacht ist angeblich eine Container-Lösung auf einem Gelände des Militärs.<BR /><BR />Das Thema Sicherheit und besonders das Abschiebezentrum für Zuwanderer ohne Bleiberecht, die gegen Regeln verstoßen, stand im Mittelpunkt eines Treffens von Landeshauptmann Arno Kompatscher und dem Sonderkommissär für Einwanderung, Valerio Valenti. Als ehemaliger Regierungskommissär kennt er Südtirol bestens. <BR /><BR />„Statistisch gesehen gehen die Straftaten zwar zurück, die Menschen fühlen sich aber weniger sicher als früher: Auch in Bozen haben Frauen Angst, am Abend allein das Haus zu verlassen“, so Kompatscher. Die Zunahme an Gewalt und Verwahrlosung in den urbanen Zentren hänge auch mit der Bewältigung der Zuwanderung zusammen. Daher verwies Kompatscher erneut auf die Notwendigkeit, ein Abschiebezentrum in Südtirol zu errichten.<BR /><BR />Die Gespräche befinden sich in der Endphase. Das Abschiebezentrum soll 50 Plätze umfassen. Das Land hatte dem Staat 4 Standorte vorgeschlagen, doch scheint es sich mittlerweile nur mehr um einen Standort zu drehen. Zu diesem verlangte Valenti weitere Informationen und Daten, die das Land nun liefert. Um schnell eine Struktur bereit zu haben, wird über Container nachgedacht. Geführt und bewacht wird das Zentrum vom Innenministerium.