<h3> „Stellung beziehen“</h3>Brigitte Foppa (Grüne), Sven Knoll (Süd-Tiroler Freiheit) und Renate Holzeisen (Vita) forderten Landeshauptmann Arno Kompatscher auf, noch vor der Haushaltsrede Stellung zu den Ermittlungen zu beziehen. Schließlich seien Personen unter Hausarrest gestellt worden, die auch im Landhaus ein- und ausgegangen seien und der SVP Geld gespendet hätten, meinte Foppa. <h3> „Nichts zugestellt worden“</h3>Landtagspräsident Arnold Schuler meinte, eine Stellungnahme von Kompatscher sei nicht notwendig. Auf Druck der Abgeordneten gab der Landeshauptmann aber schließlich nach und erklärte: Er habe keine Information dazu, dass die Landesverwaltung involviert sei. Es sei ihm nichts zugestellt worden, meinte Kompatscher. <BR /><BR />Es sei in den Medien immer wieder um die Position von Heinz Peter Hager als Berater der Landesregierung gegangen; es gebe aber keinen Berater der Landesregierung namens Heinz Peter Hager. <h3> „Bei der Schlichtung und Suche nach Lösung sehr gute Arbeit gemacht“</h3>Zu Beginn seiner Zeit als Landeshauptmann habe Hager einen von der Vorgängerregierung vergebenen Beraterauftrag beim Stromstreit innegehabt; in diesem Zusammenhang habe Hager bei der Schlichtung und der Suche nach einer Lösung eine sehr gute Arbeit gemacht. <BR /><BR />Sehr wohl gebe es Geschäftsbeziehungen im Zusammenhang mit dem Bau von Räumlichkeiten für die öffentliche Hand; es habe auch andere Projektvorschläge gegeben, die aber keine Zustimmung gefunden hätten, so der Landeshauptmann.<h3> „Einsetzung eines Untersuchungsausschusses“</h3>Sven Knoll weist darauf hin, dass Hager vor den Landtagswahlen 2018 Mitglied des SVP-Spendenkomitees gewesen sei. Nun will sich Knoll für die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses stark machen. „Es ist zu hinterfragen, welche Verquickungen es da mit dem Spendenskandal gibt, den wir mit dem letzten Untersuchungsausschuss versucht haben, aufzuklären.“ <BR /><BR />Paul Köllensperger (Team K) zeigte sich zufrieden darüber, dass die Ermittlungen von der Staatsanwaltschaft in Trient koordiniert werden. Er hoffe darauf, dass sehr hart durchgegriffen werde.<BR /><BR /><b> <a href="https://www.stol.it/tag/Heinz%20Peter%20Hager" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr zum Fall Hager, Benko & Co.</a></b>