Freitag, 05. Juni 2015

Kompatscher in Brüssel: EFRE und Juncker

Der so genannte Juncker-Plan und die Möglichkeiten, die er Südtirol und der Europaregion eröffnet, standen im Mittelpunkt des Brüssel-Tages von Landeshauptmann Arno Kompatscher am Donnerstag. Weiteres Thema war das europäische EFRE-Programm, das auch aus EU-Sicht startklar ist.

Landeshauptmann Arno Kompatscher und der Direktor der EU-Generaldirektion Regionalpolitik, Walter Deffaa
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Landeshauptmann Arno Kompatscher und der Direktor der EU-Generaldirektion Regionalpolitik, Walter Deffaa - Foto: © LPA

Südtirols 136 Millionen Euro schweres Programm "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung EFRE 2014-2020" kann starten. Grünes Licht dafür erhielt Landeshauptmann Arno Kompatscher vom Generaldirektor für regionale Entwicklung, Walter Deffaa. 

Über Mittag fand eine Tagung zum Junker-Plan und der Rolle der Regionen statt. "Es ging dabei um die Möglichkeiten der lokalen Körperschaften, von den bereitgestellten Mitteln zu profitieren", so der Landeshauptmann, der selbst bei der Tagung referierte.

Gesprochen wurde über die Bedeutung der grenzüberschreitenden Projekte, einen möglichen Zugang des EVTZ, über die Frage, inwieweit Investitionen aus dem Stabilitätspakt ausgenommen sind und ob das lokale Bankensystem einbezogen werden könne.

"Wir gehen davon aus, dass gerade bei diesen Investitionen die lokale, regionale Ebene von besonderer Bedeutung ist im Sinne des Subisdiaritätsprinzips", erklärte Landeshauptmann Kompatscher zum Junker-Plan, über den strategische Investitionen unterstützt werden sollen. "Es geht darum, dass die Kommunen, aber auch die Länder und Regionen eine Rolle zugewiesen bekommen, damit die Investitionen auch tatsächlich getätigt werden. Von oben herab kann das nicht funktionieren", so der Standpunkt des Landeshauptmanns.

lpa

stol