Bei Zusammenst??en in Kinshasa, der zweitgr??ten Stadt Lubumbashi und Kindu seien keine Zivilisten oder Sicherheitskr?fte ums Leben gekommen, so ein Sprecher. Die UN-Truppen der Mission MONUSCO wurden in erh?hte Alarmbereitschaft versetzt.In Kinshasa lieferten sich Angreifer am internationalen Flughafen und im Hauptquartier des Milit?rs Gefechte mit Sicherheitskr?ften, wie Regierungssprecher Lambert Mende der Nachrichtenagentur AFP sagte.Die Hintergr?nde der Angriffe waren weitgehend unklar. Am Sitz des Fernsehsenders RTNC st?rmten mit Macheten und Gewehren bewaffnete M?nner nach Polizeiangaben das Geb?ude und nahmen mehrere Journalisten als Geiseln.Angriff auf FlughafenEiner fr?heren Z?hlung zufolge wurden allein in Kinshasa fast 50 Angreifer get?tet, etwa die H?lfte davon am Flughafen. Dort wurden zahlreiche nationale und internationale Fl?ge storniert, wie betroffene Fluggesellschaften mitteilten.?Die Angreifer am Flughafen ver?bten ihre Attacken nach Angaben von Augenzeugen in ziviler Kleidung.Ein RTNC-Mitarbeiter gab an, die Geiselnehmer h?tten sich nach der Erst?rmung des Senders als Gefolgsleute des Pastors Joseph Mukungubila Mutombo bezeichnet, der bei der Pr?sidentschaftswahl des Jahres 2006 gegen Staatschef Joseph Kabila angetreten war.Aus Kongos zweitgr??ter Stadt Lubumbashi im S?dosten des Landes berichteten Aktivisten, dass am dortigen Haus des Pastors geschossen worden sei.N?heres sei nicht bekannt, sagte Timothee Mbuya von der Menschenrechtsorganisation Justicia. Die Lage habe sich wieder beruhigt. In Lubumbashi hielt sich am Montag auch Kabila auf, dem Mukungubila Mutombo vorwirft, den Kongo in eine Abh?ngigkeit vom Nachbarland Ruanda zu f?hren. Mende gab am Abend an, auch in der ?stlichen Stadt Kindu sei gek?mpft worden.Gangs arbeitsloser Jugendlicher morden und raubenIm Osten der Demokratischen Republik Kongo liefern sich Rebellenmilizen seit Jahren regelm??ig K?mpfe mit Regierungssoldaten. Die Hauptstadt Kinshasa galt bisher jedoch als verh?ltnism??ig sicher.Geplagt wird sie von Gangs arbeitsloser Jugendlicher, die rauben und morden. Mitte November hatte die Polizei einen dreimonatigen Einsatz gegen die Gruppen gestartet.20.000 Blauhelme im EinsatzUnter anderem die Vereinten Nationen werfen Ruanda und Uganda vor, die Rebellenbewegung M23 zu unterst?tzen. Die kongolesische Armee besiegte die M23-Miliz k?rzlich mit Hilfe einer UN-Interventionstruppe, wenig sp?ter wurde auch ein Friedensvertrag unterzeichnet. Die UNO ist im Rahmen der MONUSCO-Mission derzeit mit etwa 20.000 Blauhelmsoldaten im Kongo im Einsatz.Angesichts der Angriffe vom Montag wurden die UN-Truppen in erh?hte Alarmbereitschaft versetzt. Betroffen seien vor allem die Soldaten in Kinshasa, Lubumbashi und Kindu, teilte UN-Sprecher Martin Nesirky in New York mit. Weiter gab er an, bei den K?mpfen am Flughafen von Kinshasa sei ein kongolesischer MONUSCO-Mitarbeiter verletzt worden.apa/afp