Zusätzlich zur Weltlage soll das Konsistorium den Einsatz für den Frieden und die Überwindung von sogenannten gerechten Kriegen besprechen. Auch die Enzyklika „Magnifica humanitas“ und die Umsetzung des synodalen Prozesses stehen im Fokus der Versammlung. Hierfür sind unter anderem vertrauliche Diskussionen, Gebete, und gemeinsame Reflexionen im Plenum geplant. Medien sind von den Sitzungen ausgeschlossen. Zudem wurden Teilnehmer gebeten, während des Konsistoriums keine öffentlichen Erklärungen abzugeben.<BR /><BR />Die Teilnehmer sind in 20 Arbeitsgruppen unterteilt. Neun Gruppen setzen sich aus den Kardinälen zusammen, die im Fall eines Konklaves wahlberechtigt wären. Dazu zählen auch Nuntien und Kardinäle, die ihren aktiven Dienst als Ortsbischöfe beendet haben. Die übrigen elf Gruppen umfassen die wahlberechtigten Kardinäle der Römischen Kurie, sowie die nicht wahlberechtigten Mitglieder des Kollegiums. Jede Gruppe wird von einem Vorsitzenden geleitet, der die Moderation übernimmt.<h3> Vom Evangelium bis zur Weltkirche</h3>Die erste Sitzungsperiode in der Audienzhalle widmet sich aktuellen Entwicklungen und dem Auftrag zur Verkündigung des Evangeliums. Nach der Eröffnungsansprache von Kardinal Re und einer Einführung durch den Papst hält der Erzbischof von Krakau, Kardinal Grzegorz Rys, eine biblische Meditation. Die anschließende Gruppenarbeit befasst sich mit den Spannungen innerhalb der kirchlichen Gemeinschaften und Zeichen der Versöhnung. Die zweite Sitzungsperiode am Freitagnachmittag behandelt Fragen rund um Macht, Zivilisation und Liebe.<BR /><BR />Im Anschluss an eine Messe beginnt am Samstag die dritte Sitzungsperiode. Im Rahmen dieser Sitzungsperiode werden gesellschaftliche Spaltung und Anforderungen an Ortskirchen und Universalkirche besprochen. Die vierte und letzte Sitzungsperiode widmet sich der Umsetzung der Synode. Das Konsistorium endet mit einer Ansprache von Papst Leo XIV. Am Montag endet das Ereignis mit einer Papstmesse im Petersdom zum Hochfest der Heiligen Apostel Petrus und Paulus.