Insgesamt wurden 120 Arbeiter kontrolliert, heißt es in einer Aussendung der Carabinieri. Im Zuge der Kontrollen wurden sieben Personen wegen verschiedener Verstöße gegen die Vorschriften auf vier unterschiedlichen Baustellen angezeigt.<BR /><BR />Die schwerwiegendsten Unregelmäßigkeiten betrafen insbesondere Gerüste, die bei Arbeiten in der Höhe verwendet werden. In mehreren Fällen wurde laut Aussendung festgestellt, dass geeignete Schutzwände und Seitensicherungen fehlten, die einen unbeabsichtigten Absturz von Personen oder Materialien verhindern sollten.<h3> Fehlende und mangelhafte Schutzsysteme</h3>Darüber hinaus wurden strukturelle Mängel an den Gerüsten festgestellt. Teilweise fehlten offenbar wesentliche Bauelemente zur Gewährleistung von Stabilität und Sicherheit. Zudem waren einige Gerüste offenbar in zu großem Abstand zu den Mauern errichtet worden, was das Absturzrisiko während der Arbeiten erheblich erhöhte. <BR /><BR />Im Zuge der Kontrollen wurde außerdem das Fehlen geeigneter Schutzsysteme in der Nähe von Öffnungen und Absturzkanten festgestellt. Ebenso wurden Umzäunungen vorgefunden, die nicht den gesetzlich vorgeschriebenen Mindeststandards entsprachen.<h3> Fehlende Befähigung für Arbeitsgeräte</h3>Weitere Verstöße betrafen die Nichtverwendung persönlicher Schutzausrüstung: Mehrere Arbeiter wurden demnach bei Tätigkeiten in der Höhe ohne Sicherheitsgurte oder andere vorgeschriebene Absturzsicherungssysteme angetroffen.<BR /><BR />Die Überprüfungen brachten darüber hinaus erhebliche Mängel hinsichtlich der Ausbildung des eingesetzten Personals ans Licht: Einige Arbeiter waren offenbar tätig, ohne die vorgeschriebene Schulung und Befähigung für die Nutzung von speziellen Arbeitsgeräten erhalten zu haben.