Freitag, 27. März 2015

Krankenhaus Sterzing: Kompatscher reagiert auf "geharnischte Briefe"

„Wir werden dafür Sorge tragen, dass das Krankenhaus auch personell Sicherheit erhält", sagt Landehauptmann Arno Kompatscher zu den Sorgen über die Zukunft des Krankenhauses Sterzing. Damit reagiert er auf „geharnischte öffentlichkeitswirksame Briefe“ von Bürgermeister Fritz Karl Messner.

Ärzteteam und das Pflegepersonal am Krankenhaus Sterzing blicken teils sorgenvoll in die Zukunft.
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Ärzteteam und das Pflegepersonal am Krankenhaus Sterzing blicken teils sorgenvoll in die Zukunft. - Foto: © D

„Die Landesregierung wird die Voraussetzungen dafür schaffen, dass auch in Zukunft gut gearbeitet werden kann und eine entsprechende Entwicklung der Abteilungen möglich ist", bekräftigt Kompatscher.

Der Landeshauptmann und SVP-Obmann Philipp Achammer hatten im Rahmen eines Treffens im Krankenhaus Sterzing deutlich gemacht, dass nun für die Zukunft des Krankenhauses Planbarkeit in der medizinischen Versorgung notwendig sei: „Dies bedingt selbstverständlich auch eine entsprechende personelle Ausstattung.“

Treffen: Primare sorgen sich um Entwicklung von Abteilungen 

Am Treffen nahmen der ärztliche Leiter des Krankenhauses Primar Franz Ploner, Primar Robert Pfitscher, der beauftragte Primar Christian Wenter, Vertreter des Pflegepersonals sowie als Vertreter des SVP-Bezirks Wipptal Bezirksobmann Karl Polig, Bürgermeister Sebastian Helfer (Ratschings), Bürgermeister Franz Kompatscher (Brenner) sowie der SVP-Bürgermeisterkandidat für Sterzing Dieter Thaler teil.

Die anwesenden Primare hatten ihrer Sorge über die weitere Entwicklung einzelner Abteilungen Ausdruck verliehen.

„Das Ärzteteam und das Pflegepersonal am Krankenhaus leistet eine hervorragende Arbeit und zeigt großen Einsatz im Bemühen um die bestmögliche medizinische Versorgung“, so Landeshauptmann Kompatscher. „Wir werden dafür Sorge tragen, dass das Krankenhaus auch personell Sicherheit erhält.“

Reaktion auf „geharnischte öffentlichkeitswirksame Briefe“

Entgegen anderslautender Meldungen seien keine Wettbewerbe um Personalbesetzungen annulliert worden.

Daher sei es nun wichtig, im weiteren Austausch nach guten Sachlösungen für das Krankenhaus zu suchen, so SVP-Obmann Achammer. Dies sei der Weg, der Sterzing mehr bringe als „geharnischte öffentlichkeitswirksame Briefe“ von Bürgermeister Fritz Karl Messner.

stol/ker

stol