Freitag, 09. August 2019

Krankenhaus Sterzing: Zentrale Rolle stärken

Die Aufwertung des Krankenhauses durch die Sicherung der Grundversorgung und die Neuro-Reha als Alleinstellungsmerkmal kündigte Landesrat Widmann heute in Sterzing an.

Landesrat Widmann (Bildmitte) mit (v.l.) Harald Frena, Michael Engl, Florian Zerzer und Christine Zelger bei der Pressekonferenz in Sterzing - Foto: LPA
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Landesrat Widmann (Bildmitte) mit (v.l.) Harald Frena, Michael Engl, Florian Zerzer und Christine Zelger bei der Pressekonferenz in Sterzing - Foto: LPA

Das Krankenhaus Sterzing soll auch künftig eine zentrale Rolle in der Gesundheitsversorgung des Wipptals erfüllen, kündigte Gesundheitslandesrat Thomas Widmann stellte bei seiner Pressekonferenz am Freitag in Sterzing an und verwies auf die Absicherung der Primariate und die Neuro-Reha als landesweiter Versorgungsschwerpunkt. 

Wie bereits in Innichen ließ Landesrat Widmann auch in Sterzing keinen Zweifel über die weiterhin zentrale und unverzichtbare Rolle, die das Krankenhaus Sterzing für das gesamte Wipptal spielen werde. Es gelte "kleine Krankenhäuser zu erhalten, abzusichern und sinnvoll zu nutzen". Er verwies auf die zentrale Rolle der Krankenhäuser besonders in ländlichen Gebieten: „Ein Krankenhaus ist in diesen Gebieten meist auch der größte Arbeitgeber und ein wichtigster Wirtschaftsfaktor.“

Das Konzept zu Absicherung und Aufwertung des Krankenhauses Sterzing ist auf der Grundlage zahlreicher Treffen mit den verschiedenen Interessensvertretungen, mit Verantwortlichen in Betrieb und Gesundheitsbezirk, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, entstanden. Was es beinhaltet, erläuterten heute der Generaldirektor des Sanitätsbetriebs, Florian Zerzer, und der Ärztliche Direktor des Krankenhauses Sterzing, Michael Engl.

Neuro-Reha als landesweiter Versorgungsschwerpunkt

Damnach wird es im Krankenhaus Sterzing auch künftig ein "qualitativ hochwertiges Leistungsangebot in den Bereichen der Prävention, Diagnostik, Therapie, Rehabilitation und Palliation geben". Im Rahmen der landesweit abgestuften Versorgung seien die Gesundheitsbedürfnisse der ansässigen Bevölkerung in den Mittelpunkt zu stellen. Es werde deshalb weiterhin die Poliambulatorien geben, die Notaufnahme, die klinischen Abteilungen Innere Medizin, Chirurgie, Anästhesie und Notfallmedizin, sowie den hochspezialisierten Dienst für Neuro-Rehabilitation. Die Versorgung von orthopädisch-traumalogischen Patienten bleibe ein Schwerpunktbereich. Garantiert werde weiterhin das pädiatrische Angebot.  

Landesrat Widmann kündigte an, das Primariat für Anästhesie zügig besetzen zu wollen: „Wir starten also sofort mit der Aufwertung der Krankenhauses Sterzing.“

„Die heutige Anwesenheit des Landesrats und den Spitzvertretern des Gesundheitsressorts und des Sanitätsbetriebes sowie die in den letzten Monaten gemeinsam erarbeiteten, erfreulichen Ergebnisse, die auf einer konstruktiven Gesprächsbasis zustande gekommen sind, zeigen, dass wir hier für die Bevölkerung und die Mitarbeitenden im Krankenhaus vieles weiterbringen und zuversichtlich in die Zukunft blicken können“, erklärte abschließend der verantwortliche Arzt des Krankenhauses Sterzing, Michael Engl.

stol/lpa

stol