Wenige Minuten nachdem die Helfer Rettungswesten an die Menschen in Seenot verteilt hätten, sei ein Schlauch des Bootes geplatzt und Menschen seien ins Wasser gefallen, teilte SOS Méditerranée am Montag auf Twitter mit. BREAKING @SOSMedIntl und @MSF_Sea Teams haben gerade 81 Menschen aus einem nicht seetüchtigen Schlauchboot gerettet. Der Seenotfall ereignete sich in internationalen Gewässern vor der libyschen Küste. Es befinden sich jetzt 251 gerettete Personen an Bord der #OceanViking. pic.twitter.com/vCwEeuy15Q— SOS MEDITERRANEE GER (@SOSMedGermany) August 11, 2019 Alle 105 Geretteten seien nach der „kritischen Rettung“ sicher auf die „Ocean Viking“ gebracht worden.Das Schiff ist seit vergangener Woche im Mittelmeer vor Libyen unterwegs. Nach mehreren Rettungseinsätzen seit Freitag sind nun 356 Migranten an Bord.Zunächst war unklar, ob das Schiff weiter in der Rettungszone vor Libyen bleiben wird oder sich auf den Weg nach Europa macht. Früher oder später wird sich aber die Frage stellen, wohin die Menschen gebracht werden können. Italien und Malta verbieten Hilfsorganisationen immer wieder, Schiffe mit Bootsflüchtlingen an Bord in ihre Häfen einlaufen zu lassen.apa/dpa