Der Text, der noch von der Abgeordnetenkammer abgesegnet werden muss, zielt darauf ab, die Entwicklung Künstlicher Intelligenz und ihren Einsatz in allen Bereichen, vom Gesundheitswesen bis zur Justiz, zu steuern. <BR /><BR />Mit dem heiklen Thema werden sich künftig 2 staatliche Behörden - die Digitalagentur (AGID) und die nationale Agentur für Cybersicherheit (ACN) - befassen. Das Gesetz beschäftigt sich auch mit Aspekten wie die Entwicklung einer nationalen Strategie in Sachen KI, Urheberrechtsschutz, strafrechtliche Sanktionen bei Missbrauch, sowie die Ausbildung der Mitglieder der verschiedenen Berufsverbände im Umgang mit KI. Der Gesetzentwurf sieht gleichfalls die Übertragung von Befugnissen an die Regierung vor, um das italienische Rechtssystem mit der EU-Verordnung in Einklang zu bringen. Die Befugnisübertragung betrifft auch die Anpassung von Straftatbeständen und Sanktionen für die unrechtmäßige Nutzung von KI-Systemen.<BR /><BR />Wer ohne Zustimmung mit Künstlicher Intelligenz veränderte Videos oder Bilder verbreitet, die ungerechtfertigten Schaden verursachen, wird mit einer Strafe von 1 bis 5 Jahren Haft rechnen müssen.<BR /><BR />Die Regierung Meloni will Projekte zur Förderung der KI anschieben. Dazu werde ein Investitionsfonds mit einer anfänglichen Ausstattung von einer Milliarde Euro aufgelegt, kündigte die Regierung an. Unterstützt wird der Fonds von CDP Venture Capital, einer Tochter der mehrheitlich staatlichen Förderbank Cassa Depositi e Prestiti (CDP).