Mittwoch, 26. Juni 2019

Kulturbeirat will sich strategisch ausrichten

Der Kulturbeirat für die deutsche Sprachgruppe hat seine Arbeit aufgenommen. Als Vorsitzender spricht sich Kulturlandesrat Philipp Achammer für eine stärkere strategische Ausrichtung aus. Dabei gehe es unter anderem um die Stärkung vielfältiger Kulturformen, die Zusammenarbeit zwischen Kultur und Tourismus, die Einrichtung einer Künstlersozialkasse sowie die Zusammenarbeit zwischen den Sprachgruppen.

Neue und bewährte Gesichter im Kulturbeirat, v.l. Anton von Walther, Alexander Zöggeler, Erich Deltedesco, Renate Mumelter, Klaus Runer, Hannes Gamper, Willy Theil, Eva Gratl, Nitzan Cohen, Claudia Plaickner, Sonja Hartner, Landesrat Philipp Achammer, Angelik
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Neue und bewährte Gesichter im Kulturbeirat, v.l. Anton von Walther, Alexander Zöggeler, Erich Deltedesco, Renate Mumelter, Klaus Runer, Hannes Gamper, Willy Theil, Eva Gratl, Nitzan Cohen, Claudia Plaickner, Sonja Hartner, Landesrat Philipp Achammer, Angelik - Foto: © LPA

„Der Kulturbeirat für die deutsche Sprachgruppe wird sich in der angelaufenen Amtszeit besonders mit strategischen Themen der Kulturpolitik auseinandersetzen“, kündigte kürzlich Kulturlandesrat und Beiratsvorsitzender Philipp Achammer bei der Einsetzung des Beirates an.

Es gehe dabei um die Stärkung vielfältiger Kulturformen, die Zusammenarbeit zwischen Kultur und Tourismus, die Einrichtung einer Künstlersozialkasse sowie die Zusammenarbeit zwischen den Sprachgruppen. Der Landesrat sprach sich dafür aus, die Begutachtung von Förderungen vermehrt den Fachjurys zu überlassen, um sich als Beirat auf kulturpolitische Arbeit, auf Fragen der Entwicklung und Erneuerung zu konzentrieren.

Von Landesregierung ernannt

Der Kulturbeirat für die deutsche Sprachgruppe war von der Landesregierung im April ernannt worden und hat seit kurzem seine Arbeit aufgenommen. Landesrat Achammer gab bei der konstituierenden einen Überblick über die Kulturabteilung und ihre Aufgaben und unterbreitete bereits Vorschläge für die Ernennung der Fachjurys für Bildende Kunst, Theaterund Tanz, Musik, Literatur sowie Volkskunde und Heimatpflege.

Er führte die neuen Mitglieder auch in die Aufgaben des Beirats ein, der im Sinne des Landesgesetzes Nr. 9 aus dem Jahr 2017 die Landesregierung in Fragen der Kulturpolitik und der Kulturförderung berät, Konzepte, Vorschläge und Ideen einbringt, um bestmögliche Rahmenbedingungen für Kulturarbeit in Südtirol zu schaffen.

Nachdem der Kulturbeirat bereits alle vorliegenden Anträge um Förderung der kulturellen Tätigkeit 2019 und alle Anträge um Förderung von Kunstschaffenden begutachtet und auch erste Teilbeiträge zugesprochen hat, wird er nach Genehmigung des Nachtragshaushalts, die im Juli 2019 erfolgen soll, zu seiner nächsten Sitzung zusammenfinden.

stol/lpa

stol