„Die Koalition der SVP mit den Rechten ist die schlechteste aller möglichen Lösungen. Die Verantwortung dafür hat ausschließlich die SVP“, schreibt Kury. Es liege ausschließlich in der Verantwortung des Edelweißes, dass es die Koalition mit den Rechtsparteien trotz hauchdünner Mehrheit einer stabilen Mehrheit mit den ökosozialen Kräften vorgezogen habe. „Die SVP wird ihren Wählern erklären müssen, wie sie es verantworten kann, einerseits mit Partnern von Berlusconi zu regieren und andererseits jeden Tag vor den Attacken der rechten Regierung in Rom gegen die Autonomie glaubwürdig zu warnen“, unterstreicht Kury. Der SVP sei es nicht um einen Qualitätssprung in der Stadtverwaltung gegangen, sondern ausschließlich darum, ihre Macht auszubauen. „Und es ist ihr voll gelungen: Sie verliert bei den Wahlen ein Mandat, ergattert ein zusätzliches Assessorat und zusätzliche Kompetenzen. Die ‚Koalitions‘-Partner sind dabei beliebig auszutauschen“, kritisiert Kury. Zu den Bedingungen, die die Grünen gestellt hätten, habe die SVP ein klares Nein ausgesprochen. „Raumordnung und Stadtentwicklung waren ein Schwerpunkt der Wahlkampagne der Grünen. Deshalb wollten wir konsequenterweise in diesem Bereich Entscheidungsbefugnis“, so Kury. Das Edelweiß habe sich dagegen gestemmt.