Montag, 11. April 2016

KVW für Stop der Öl- und Gasbohrungen im Mittelmeer

Der Katholische Verband der Werktätigen (KVW) ruft alle wahlberechtigen Bürger dazu auf, sich am Referendum vom 17. April zu beteiligen. „Dies ist eine Möglichkeit der demokratischen Mitbestimmung und soll auch wahrgenommen werden“, teilt der KVW Landesvorsitzender, Werner Steiner, in einer Presseaussendung mit.

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Foto: © shutterstock

Bei der Abstimmung zu den Ölbohrungen gehe es um primäre, wichtige Themen wie Umwelt, Arbeit, Gesundheit, touristische und nachhaltige Entwicklung, schreibt der KVW weiter. Der Verband schließe sich demnach seiner Schwesterorganisation Acli an und empfiehlt mit „Ja“ zu stimmen.

Zur Erinnerung: Wer beim Referendum mit „Ja“ abstimmt, spricht sich dafür aus, dass nach dem Verfall der Konzessionen die Öl- und Gasbohrungen gestoppt werden.

Steiner: "Nutzung der fossilen Brennstoffe nicht unendlich möglich"

In der Aussendung betont der KVW, dass für ihn die Bewahrung der Schöpfung ein wichtiges Thema sei. „Die Nutzung der fossilen Brennstoffe ist nicht unendlich möglich, es wäre wichtig, dass in Italien neben dem Energiesparen die Nutzung erneuerbarer Energien vorangetrieben wird“, findet Steiner.

Der KVW schließt sich den Argumenten der Acli an, wonach die Förderung von Gas und Erdöl im Mittelmeer im Vergleich zum italienischen Verbrauch äußerst gering ist. Umgekehrt seien durch die Bohrungen
die Schäden für die Umwelt, das marine Ökosystem, den Tourismus, die Tierwelt und vor allem die Fischerei enorm.

stol

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