„Tatsache ist, dass Netanjahu und Obama sich nicht lieben. Und das Treffen am Freitag im Weißen Haus hat sie sicher nicht zu engeren Freunden gemacht. Dabei sind ihre “Differenzen„ nicht nur persönlicher Natur: Jerusalem und Washington träumen schlicht zwei gegensätzliche Welten. Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten und will dies auch bleiben. Die USA hingegen sind davon überzeugt, dass die Region heute endlich eine Form der Demokratie entwickeln kann – wie dies der arabische Frühling bestätige. Im Gegensatz zur Vergangenheit kann Israel heute jedoch nicht mehr damit rechnen, jedes zukünftige Match zu gewinnen. Um nichts zu verändern, riskiert der jüdische Staat so, alles zu verlieren.“ dpa