Samstag, 25. Februar 2017

Ladiner wollen intensiver zusammenarbeiten

In Arebba in der Provinz Belluno haben sich am Freitag Vertreter aus den ladinischen Tälern getroffen, um über den Fonds für die Grenzgemeinden zu sprechen und Projekte vorzustellen, die Dank des Fonds verwirklicht werden konnten.

Roger De Menech, Präsident des Fonds für die Grenzgemeinden und Daniel Alfreider
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Roger De Menech, Präsident des Fonds für die Grenzgemeinden und Daniel Alfreider

Bei dem runden Tisch wurde über die Zusammenarbeit zwischen den Tälern rund um das Sellamassiv gesprochen und vor allem Projekte vorgestellt, die die Grenzgemeinden betreffen. So zum Beispiel die Finanzierung des „Festival dla Joneza“, ein jährliches Festival, bei dem Jugendliche aus allen  Tälern zusammenkommen. Oder die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den  Kulturinstitutionen, wie das Museum Ladin und das Institut Cesa de Jan.

„Das Beispiel des Jugendfestivals beweist wie man durch kulturelle Tätigkeit und Projekte die Grenzen überwinden kann“, so SVP-Vertreter Daniel Alfreider. „Das Problem für die ladinischen Gemeinden besteht vor allem darin, dass sie auf drei Provinzen aufgeteilt sind und es daher schwierig ist, gemeinsame Initiativen zu verwirklichen. Der Fond für die Grenzgemeinden ist daher umso wichtiger. Durch dieses Instrument ist es möglich UNterschiede und Grenzen in einigen Bereichen zu überwinden und die Ladiner aller Täler zusammenzuführen“.

„Es ist ist wichtig, dass man sich auf allen Ebenen für alle ladinischen Täler einsetzt und dadurch die bestehenden Grenzen überwindet. Schritt für Schritt wollen wir eine bessere Verbindungen zwischen den Tälern auch durch kulturelle Projekte stärken“, so Alfreider weiter.

„Ein Dankeschön gebührt all jenen, die sich Tag für Tag dafür einsetzen, dass die grenzübergreifenden Initiativen verwirklicht werden, von den Vertretern der Jugendlichen bis zu den Verantwortlichen für die ladinische Kultur. Ein großer Dank geht auch an den Präsidenten des Fonds für die Grenzgemeinden Roger De Menech, unserem Landeshauptmann Arno Kompatscher und dem ladinischen Landesrat Florian Mussner, die einen entscheidenden Beitrag geleistet haben, damit viele Projekte durch den Fond für die Grenzgemeinden verwirklicht werden können“, so Alfreider abschließend. 

stol