Manfred Valazza, der Regionalassessor für Sprachminderheiten, berief für Dienstag eine Sitzung der Lia ein, bei welcher der neue Ausschuss gewählt wurde. <BR /><BR />„Werner Pescosta stellte bei der Sitzung das Statut der Lia vor, weil doch einige neue Bürgermeister dabei sind“, schilderte Vallazza den „Dolomiten“, „auch die Ziele und Möglichkeiten wurden erläutert.“<BR /><BR />Es müssten klare Themen vorgelegt werden, sagten einige der längergedienten Bürgermeister, die sich noch an die Zeit vor der Flaute erinnern. Wenn man keine spezifischen Themen anpacke, gehe nichts weiter. „Aber alle haben die Bedeutung Lia betont und erklärt, dass sie mehr Gewicht haben solle“, berichtete Vallazza.<BR /><BR />Die Wahl der Vertreter der Talschaften und des Präsidenten sei schnell abgewickelt worden, sagt Vallazza: Für das Gadertal sitzt Giorgio Costabiei im neuen Ausschuss, für Fassa der neue Bürgermeister von Cianacei/ Canazei, Giovanni Bernard, für Souramont Leandro Grones, der Bürgermeister von Fodom/Buchenstein/Livinallongo , und für Gröden der Bürgermeister von Urtijëi/St. Ulrich, Tobia Moroder. Der Sitz der Lia wechselt von Corvara nach San Martin de Tor/St. Martin in Thurn. 11 der 18 Bürgermeister der ladinischen Gemeinden waren zugegen. <BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-55535370_quote" /><BR /><BR /><BR />„Ich will nun schauen, dass die Lia eine Struktur bekommt, ein Büro und einen Angestellten“, sagte Manfred Vallazza. Es gebe viele Ideen, die für die Ladiner umgesetzt werden sollten. Dazu gehöre die Anerkennung der ladinischen Fahne, die Ausarbeitung einer gemeinsamen Strategie im Tourismus mit der Betonung der Bedeutung der ladinischen Kultur und Sprache, gemeinsame Absprachen bei der Baukultur und die Umsetzung der Ergebnisse einer Umfrage der 3 Kulturinstitute und der Universität Trient. <BR /><BR />„Wir müssen wieder Leben hineinbringen“, sagt der neue Präsident, Giorgio Costabiei. „Ich denke, dass das ein ganz wichtiges politisches Organ für die Einheit der Ladiner ist. Wir haben überall Vertreter in Regionalräten und Landtagen, aber die Lia ist das wichtigste Organ für den Zusammenhalt der Ladiner in den 4 Tälern. Jetzt müssen wir Sachen voranbringen: Als politisches Organ wollen wir helfen, Sachen weiterzubringen, wenn eines der Kulturinstitute oder die Union Generela di Ladins dla Dolomites etwas auf die Beine stellen wollen.“