Mittwoch, 12. August 2015

Laimburg: Reorganisation mit klaren Regeln und Trennungen

Die Laimburg wird reorganisiert. Neu ist die Ausgliederung des Versuchszentrums sowie die Eingliederung der Forst- und Domänenverwaltung in den Sonderbetrieb Gutsverwaltung.

Dem Versuchszentrum Laimburg stehen grundlegende Änderungen bevor.
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Dem Versuchszentrum Laimburg stehen grundlegende Änderungen bevor. - Foto: © D

Diese Guts- und Domänenverwaltung soll in Zukunft ein Dienstleistungszentrum der Laimburg sein und die Verwaltung der landeseigenen Flächen übernehmen, die Betriebe bewirtschaften und die Verwaltungstätigkeit wahrnehmen. „Vorgesehen sind klare Regeln in der Budgetierung und Planung sowie Verantwortliche für Controlling, Personal, IT und Kommunikation“, erklärte Landesrat Arnold Schuler am Mittwoch bei der Vorstellung der Reorganisation.

Das Versuchszentrum Laimburg habe seit seiner Gründung vor 40 Jahren einen starken Wandel erlebt, so Schuler. Der Bereich Forschung habe sich weiterentwickelt, im Umfang, aber auch in der Art der Finanzierung wie etwa Drittmittel. Zudem seien immer wieder neue Betriebsflächen dazu gekommen, aber auch neue Bereiche wie jener der Gärten von Schloss Trauttmansdorff und die Landesfischzucht.

Auch die Verwaltung, so Schuler, sei wesentlich komplizierter und aufwändiger geworden, etwa im Bereich der Sicherheitsbestimmungen, der Ausschreibungen und Informationstechnologie. Ähnlich stelle sich die Situation in der Domänenverwaltung dar.

Das neue Konzept sei von einer Steuerungsgruppe mit Unterstützung der Unternehmensberatungsfirma „Roi Team“ ausgearbeitet worden. Nun werden Arbeitsgruppen eingesetzt, um die Umsetzung dieses Konzeptes vorzubereiten. Noch heuer sollen die gesetzlichen Anpassungen vorgenommen werden. In den nächsten Jahren erfolge die stufenweise Umsetzung.

Michael Oberhuber, Direktor des Versuchszentrums, stellte die Umstrukturierung in den einzelnen Bereichen Gärten von Schloss Trauttmansdorff, Fischzucht, Weingut sowie Flächen und Betriebe vor. „Das Konzept sieht vor, die Stärken der Vergangenheit zu bewahren. Die Versuchsflächen und Profitflächen werden getrennt. Das Touriseum wird unter die Führung der Gärten von Schloss Trauttmansdorff gestellt. Was das Landesweingut betrifft, wurden die Entscheidungen auf später verschoben“, so Oberhuber.

Bei der Landesfischzucht, die seit den 1990er-Jahren bei der Gutsverwaltung der Laimburg angesiedelt ist, werde der Schwerpunkt auf den wissenschaftlichen Bereich gelegt, in Synergie mit dem Amt für Jagd und Fischerei.

lpa

stol