"Entweder sie haben die Verträge nicht verstanden, oder setzen bewusst falsche Aussagen in die Welt", so der Landesrat in einer ersten Stellungnahme.Als "Unsinn" bezeichnet Laimer die primären Kritikpunkte an den Verträgen zwischen der Landesenergiegesellschaft SEL und dem italienischen Stromriesen Enel, die die Grünen bei einer Pressekonferenz vorgebracht haben."Es gibt keine Strafzahlungen, genauso wenig, wie es eine Verpflichtung geben kann, einen Wettbewerb zu gewinnen", so der Landesrat.Er wolle nicht zusehen, wie das Südtiroler System zur Verwaltung der Stromproduktion aus Wasserkraft in den Schmutz getreten werden."Man soll endlich damit aufhören, Unsinn zu erzählen", so Laimer, der in der Landesregierung für den Energiebereich verantwortlich zeichnet, "und anerkennen, dass die Heimholung der Wasserkraft zu den ganz großen Errungenschaften der letzten Jahre zählt".Im Detail will der Landesrat am Freitag auf die Kritik eingehen, die an den Energieverträgen der SEL geäußert worden ist - sowohl was die Verträge zwischen SEL und Edison, als auch was jene zwischen SEL und Enel betrifft.