„Die Erfolge der Athleten der 'Sportgruppe für Körperbehinderte Südtirol' an Paralympischen Spielen und Weltmeisterschaften sind das sichtbare Ergebnis für den jahrzehntelangen, ehrenamtlichen Einsatz durch den Verband, der viele körperlich eingeschränkten Sportlerinnen und Sportlern durch ein intensives und professionelles Training unterstützt“, betonte Landeshauptmann und Sportlandesrat Arno Kompatscherbeim Treffen mit Vorstandsmitglieder der Sportgruppe für Körperbehinderte Südtirol (SGKS).Der Verein übernehme eine wichtige Funktion Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Behinderungüber den Sport besser in die Gesellschaft zu integrieren. "Der Sport hat einen nicht zu unterschätzenden Integrationscharakter, weshalb wir das Engagement der SGKS auch weiterhin aktiv unterstützen werden", sicherte der Landeshauptmann zu.Neuer Vereinssitz und mehr SichtbarkeitIm April dieses Jahres wurde der Vorstand der Sportgruppe für Körperbehinderte Südtirols neu bestellt. Dabei wurde Präsident Markus Kompatscher in seinem Amt bestätigt. Beim Treffen mit dem Landeshauptmann wurden die aktuellen und künftigen Herausforderungen des Vereins angesprochen. Als wesentliche Punkte wurden dabei die Suche nach einem neuen Vereinssitz genannt – seit seiner Gründung im Jahr 1990 hat der Verein lediglich einen provisorischen Standort. Weiters wurde besprochen, wie man über die Zusammenarbeit mit Rehabilitationszentren und Sportstudios den Sport auch für körperbehinderte Menschen zu mehr Sichtbarkeit verhelfen kann.„Viele Menschen mit Behinderung, vor allem jüngeren Alters, wissen nicht, dass sie trotz Behinderung Sport betreiben können und wie positiv sich Sport auf ihren Körper, vor allem aber auf ihren Geist auswirken kann“, betont SGKS-Präsident Markus Kompatscher.lpa/stol