Mittwoch, 06. März 2019

Landesfinanzen: Knapper werdende Ressourcen

Die Landesregierung hat sich am Mittwoch in einer Sondersitzung mit den Landesfinanzen und der Haushaltgebarung 2019 befasst.

Das Geld im Haushalt wird knappe.
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Das Geld im Haushalt wird knappe. - Foto: © shutterstock

„Angesichts der knapper werdenden Ressourcen war es uns wichtig, gemeinsam Prioritäten festzulegen, sowohl im Hinblick auf die für April anstehende Haushaltsänderung, also auch für den Nachtragshaushalt, der im Sommer verabschiedet werden soll“, erklärte nach der Regierungssitzung Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Der für die Finanzen zuständige Landeshauptmann erläuterte bei der Sitzung die zwei Bilanzmaßnahmen und die verschiedenen Ansätze für die Zuteilung der zusätzlichen knapp 400 Millionen Euro, die sich aus Mehreinnahmen und aus dem Verwaltungsüberschuss ergeben.

Die Regierungsmitglieder schilderten den Finanzbedarf in den jeweiligen Zuständigkeitsbereichen. Dabei ging es den Mitgliedern der Landesregierung um gemeinsame Lösungen und vor allem um eine gemeinsame Strategie bei der Festlegung der Prioritäten.

Haushaltsänderung soll 100 Millionen Euro betragen

„Nach dieser ersten Sitzung, bei der wir den Blick für das gemeinsame Ganze geschärft haben, werde ich mit jedem Regierungsmitglied die Situation des jeweiligen Ressorts nochmals analysieren, um in der Folge einen Vorschlag zu erarbeiten, der von allen mitgetragen wird“, sagte der Landeshauptmann. 

Die für kommenden Monat geplante Haushaltsänderung soll 100 Millionen Euro betragen. Der für Juli geplante Nachtragshaushalt wird dann rund 300 Millionen Euro umfassen.

An der Regierungssitzung im Landhaus 1 in Bozen nahmen neben dem Generalsekretär und dem Generaldirektor auch die Ressortdirektoren sowie die Führungskräfte der Abteilung Finanzen teil. 

stol/lpa

stol