Montag, 04. Juli 2016

Landesgesundheitsplan: Bürger sind gefragt

Ab Donnerstag, den 5. Juli, können die Südtiroler den Expertenentwurf in den Landesgesundheitsplans 2016-2020 Einsicht nehmen und ihn kommentieren.

Ab Dienstag, 5. Juli, können Interessierte den Expertenentwurf für den Landesgesundheitsplan begutachten.
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Ab Dienstag, 5. Juli, können Interessierte den Expertenentwurf für den Landesgesundheitsplan begutachten. - Foto: © shutterstock

Der Expertenentwurf wurde in einem landesweit angelegten Beteiligungsverfahren von über 300 Fachkräfte, Patientenorganisationen, Sozialpartner und Politiker im vergangenen Halbjahr erstellt. Gemäß den gesetzlichen Vorgaben liegt der Entwurf des Landesgesundheitsplans 2016-2020 ab Dienstag, 5. Juli, für 30 Tage lang in der Direktion der Landesabteilung Gesundheit, in den 116 Südtiroler Gemeinden und beim Rat der Gemeinden zur Einsichtnahme auf.

Zudem wird der Planentwurf unter http://www.provinz.bz.it/gesundheitswesen/service/publikationen.asp veröffentlicht, sodass alle interessierten Bürger - Einzelpersonen, Körperschaften und Vereinigungen - bis zum 3. August Zeit haben, um ihre Rückmeldungen, Vorschläge und Bemerkungen zum Entwurf des Landesgesundheitsplans einzubringen. Die Vorschläge können persönlich bei den drei Einrichtungen oder per E-Mail an [email protected] eingereicht werden.

Gemeinden werden Stellungnahme abgeben

Die Gemeinden werden unter Berücksichtigung der bei ihnen eingegangenen Vorschläge innerhalb von 30 Tagen Gutachten abgeben, die der Rat der Gemeinden im Zeitraum von weiteren 30 Tagen bündelt und an die Landesregierung übermittelt. Zeitgleich haben die Interessensvertretungen im Gesundheitsbereich und die Sozialpartner die Möglichkeit, sich im Rahmen von Anhörungen auf Landesebene zum vorliegenden Entwurf zu äußern. Alle Vorschläge und Rückmeldungen werden abschließend bewertet und fließen gegebenenfalls in den Landesgesundheitsplan 2016-2020 ein.

"Wir hoffen, dass möglichst viele Menschen von den verschiedenen Möglichkeiten Gebrauch machen, sich konstruktiv einbringen und uns ihre Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge zukommen lassen", erklärte Landesrätin Martha Stocker. Ziel sei es, den neuen Landesgesundheitsplan im Herbst 2016 endgültig in der Landesregierung zu verabschieden.

stol