Donnerstag, 01. Juli 2021

„Landespost statt weitere Millionen für Postdienst“

Die Landesregierung hat beschlossen, das Abkommen mit der italienischen Post bis 2023 zu verlängern und ihr weitere fast 11 Millionen Euro pro Jahr an Steuergeld zu überlassen. Das kritisiert die Süd-Tiroler Freiheit in einer Aussendung und verweist auf die vielen Probleme mit der Post: Briefe, die ihr Ziel spät oder niemals erreichen, ignorierte Zweisprachigkeit, Preissteigerungen.

Die Landesregierung hat das Abkommen mit der Post verlängert.
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Die Landesregierung hat das Abkommen mit der Post verlängert. - Foto: © Eirka Gamper
„Bekanntlich zahlt Südtirol jedes Jahr Millionen, damit der Dienst halbwegs funktioniert. Satte 7.135.719,57 Euro zahlte Südtirol 2019 an die italienische Post. 2020 war es ungefähr genauso viel. Fast 2 Millionen Euro bekommt die Post pro Jahr, damit sie sich bequemt, Zeitungen auch an Samstagen auszutragen“, so die Süd-Tiroler Freiheit. Dies habe eine Anfrage im Landtag ergeben.

Die Süd-Tiroler Freiheit bekräftigt ihre alte Forderung, den Post-Grunddienst hierzulande auf neue Beine zu stellen: „Es braucht neue Wege, sei es durch internationale Verträge mit zuverlässigen Postanbietern, sei es durch den Aufbau einer eigenen Landespost“, betont Stefan Zelger von der Süd-Tiroler Freiheit. In zahlreichen autonomen Ländern Europas sei eine eigene Post Realität.

STOL hat über das verlängerte Abkommen mit der Post berichtet.

stol