Donnerstag, 04. Juli 2019

Landesregierung hat Chauffeure-Not

Weil in der Urlaubszeit ständig 2 der ohnehin weniger gewordenen Fahrer fehlen, müssen die Mitglieder der Landesregierung manchmal improvisieren. Ein neues Konzept ist laut Tagblatt „Dolomiten“ allerdings bereits in Arbeit.

Manchmal steuern die Landesräte ihren Dienstwagen derzeit auch selber.
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Manchmal steuern die Landesräte ihren Dienstwagen derzeit auch selber. - Foto: © D

Landeshauptmann Arno Kompatscher kommt schon mal mit dem Linienbus zur Arbeit, die Landesrätinnen Waltraud Deeg und Maria Kuenzer fahren  ab und zu gemeinsam im Auto, und Philipp Achammer fährt sich selbst zum Termin: Die Ausstattung der Landesregierung mit Chauffeuren war ohnehin schon knapp bemessen, jetzt in der Urlaubszeit verschärft sich die Situation, wie der Generaldirektor des Landes, Alexander Steiner, bestätigt.  Man arbeite derzeit aber an einem neuen „Fahrer-Konzept“, sagt er.

„Das Problem ist schnell umrissen“, sagt Generaldirektor Steiner. „Wir haben in dieser Legislatur 9 Regierungsmitglieder, also eines mehr als zuvor, aber die Anzahl der Fahrer ist mit 9 gleich geblieben. Das heißt, mir fehlt ein Fahrer, der vorher als Jolly eingesprungen ist, wenn ein anderer Fahrer in Urlaub war.“ Schon allein dieser Umstand führte in den vergangenen Monaten dazu, dass hin und wieder ein Landesrat ohne Fahrer auskommen musste.

Verschärft wird die ganze Situation jetzt im Sommer: Die normale Urlaubszeit steht an, und einer der Chauffeure geht in Pension und muss den angereiften Urlaub zuvor in Anspruch nehmen. Nachbesetzt werden dürfte er aber erst, wenn er wirklich in Pension ist. 

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol