Nachdem nun auch die italienische Abgeordnetenkammer das Stabilitätsgesetz verabschiedet hat, sind die Vereinbarungen des Sicherungspakts nun Gesetz. "Wir haben mit Genugtuung festhalten können, dass die Regierung in Rom alle mit uns getroffenen Vereinbarungen gehalten hat", so Landeshauptmann Arno Kompatscher am Dienstag im Anschluss an die Sitzung der Landesregierung.Mit dem Stabilitätsgesetz wird demnach der Abschnitt sechs des Autonomiestatuts abgeändert, der die Finanzbeziehungen zwischen Bozen und Rom regelt - "und zwar im gegenseitigen Einvernehmen, möchte ich betonen", so der Landeshauptmann.Die neue Regelung biete Südtirol in Sachen Finanzen Schutz und Planungssicherheit, einseitige Eingriffe von Seiten des Staates seien nicht mehr möglich.lpa