Um die Realisierung eines großzügigen freien Zugangs im Sinne einer sanften Nutzung zu garantieren, kündigt Thomas Widmann einen Beschlussantrag an.<BR /><BR />„Da es sich bei dem Areal in Landesbesitz um ein Biotop und Natura-2000-Gebiet handelt, ist ein sanfter Zugang sicherlich richtig. Doch die Landesregierung führt teils unhaltbare Gründe für ein mögliches grundsätzliches Hindernis an“, heißt es weiters in der Aussendung von Thomas Widmann. <BR /><BR />Dieser widerspricht und verweist auf andere Seen: „Warum sollte es am Kalterer See alle möglichen Extras von Parkplätzen bis hin zu Duschkabinen benötigen? Solche gibt es an anderen Seen auch nicht, dafür aber viel freien Zugang. Normalerweise gibt es bei Seen sogar mehr freien Zugang und nur einen kleinen Teil private Zonen oder solche mit Eintrittsgebühr“. Es liege laut Widmann in der Hand der Landesregierung, an dem in ihrem Besitz befindlichen Grundstück am Kalterer See für einen großzügigen öffentlichen Zugang zu sorgen und endlich das atypische Verhältnis zwischen privatem und öffentlichem Zugang am Kalterer See zumindest etwas auszugleichen.<BR /><BR />Um die Landesregierung diesbezüglich zu verpflichten, ist ein Beschlussantrag für die kommende Landtagswoche im Oktober in Ausarbeitung. „Damit die Südtiroler, allen voran die Kalterer innerhalb kürzester Zeit diesen Zugang gewährt bekommen und auf jeden Fall in der kommenden Saison dort baden und sich erholen können“, so der Abgeordnete <b>Thomas Widmann</b>.