Wenn die Wahl in der Jänner-Sitzung auf dem Programm steht, muss ein italienischer Landtagsabgeordneter die Nachfolge von Minniti antreten. Findet sich kein Vertreter der italienischen Volksgruppe dafür, dann gibt es aber mit Sicherheit keine Neuwahlen, wie einige Oppositionspolitiker sie fordern, so Landtags-Vizepräsidentin Julia Unterberger gegenüber der Tageszeitung „Dolomiten“ (Montag-Ausgabe). Maurizio Vezzali will Landtagspräsident werden, es sei denn, die komplette Opposition sei der Meinung, keiner sollte sich dafür zur Verfügungen stellen, um Neuwahlen zu erzwingen, so Vezzali.Andreas Pöder (BürgerUnion) und Elena Artioli (Lega Nord) fordern Neuwahlen, das sei nach vielen Skandalen die „sauberste und demokratischste Lösung“.Für Landtags-Vizepräsidentin Julia Unterberger steht das „überhaupt nicht zur Debatte.“ Wenn sich kein Vertreter der italienischen Volksgruppe für dieses Amt zur Verfügung stelle, dann werde sie als Vizepräsidentin den Landtag geschäftsführend weiterführen, so Unterberger gegenüber der „Dolomiten“. Der Landtag werde nicht aufgelöst.stol