Dies ergab eine Umfrage zum heutigen Welt-Lungenkrebstag unter den Rauchern im Landtag. Und diese förderte Überraschendes zutage.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1056489_image" /></div> <BR /><BR />Mit 15 Jahren hat Landeshauptmann <b>Arno Kompatscher</b> seine erste Zigarette geraucht. Das Rauchen war damals „omnipräsent“, heute ist das etwas besser, berichtet Kompatscher. „Dummerweise habe ich damit angefangen – und ich kämpfe seither immer wieder mit diesem Laster. Seit einigen Monaten rauche ich keine Zigarette mehr – im Bewusstsein, dass ich aufpassen muss. Wenn man einmal Raucher war, wird man nie mehr Nichtraucher, höchstens Ex-Raucher. Das muss einem bewusst sein: Es besteht immer die Gefahr eines Rückfalls.“ <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1056492_image" /></div> <BR /><BR />Auch der Landesrat für Gesundheit, <b>Dr. Hubert Messner,</b> hat geraucht – etwa ein Jahr lang – als Student, wenn man zusammensaß und diskutierte. „Ich habe dann rasch damit aufgehört, weil ich mit meinem Sport nicht mehr zurecht gekommen bin“, berichtet Dr. Messner. „Mein Eindruck war: Wenn man raucht, geht auch der Wille zum Sport verloren. Mein Appell an die Jugendlichen lautet, dass das Rauchen schädlich ist – nicht nur für die Lunge: Wer gesund lang leben will, der muss damit aufhören.“ <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1056495_image" /></div> <BR /><BR />Am Christtag 2021 hat <b>Andreas Leiter Reber</b> mit dem Rauchen aufgehört. „Ich war ein starker Raucher – an manchen Tagen waren es eineinhalb Schachteln. In der Politik habe ich meinen Zenit als Raucher erreicht. Irgendwann habe ich mir gesagt: Ich will nicht abhängig sein.“ Heute sei er noch Gelegenheitsraucher, aber: „Ich paffe nur, ich inhaliere den Rauch nicht mehr. Ich habe einen lockeren Umgang – den wünsche ich auch anderen Rauchern, die aufhören wollen.“ Angefangen habe er mit 16 Jahren, bereits davor habe er in Mittelschul-Zeiten auf der Stadelbrücke Nielen angezündet. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1056498_image" /></div> <BR /><BR />Ein Paket pro Tag raucht <b>Hannes Rabensteiner</b> zurzeit. Als Handwerker habe er noch mehr geraucht: „Auf den Baustellen herrschen viel Stress und Druck – deshalb greift man leider oft zur Zigarette.“ Nur einmal habe er aufgehört – in der Fastenzeit. Angefangen habe er bereits mit 13 Jahren – „leider“. Er stehe dazu, dass er rauche. Aber: „Den Jungen möchte ich sagen: Fangt diesen Blödsinn nicht an. Es hat nicht nur gesundheitliche Auswirkungen, sondern kostet auch wahnsinnig viel Geld, das man besser anders nützen könnte.“<BR /><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1056501_image" /></div> <BR />Als leidenschaftlichen Raucher bezeichnet sich <b>Jürgen Wirth Anderlan</b>. Angefangen habe er spät – mit 28 Jahren, als Skilehrer. Da habe er abends mit den Gästen noch einiges getrunken – und zum Schluss habe man dann noch „das Zigarettl herausgezogen“. Die längste Periode, die er ohne Zigaretten ausgekommen sei, waren eineinhalb Jahre. „Im Corona-Jahr 2020 habe ich kurz damit aufgehört. Ich dachte mir dann: Wenn ich sowieso an Corona sterbe, dann kann ich ja auch weiterrauchen“, witzelt Anderlan. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1056504_image" /></div> <BR /><BR />„Ich rauche seit Jahren Iqos (Tabakerhitzer, Anm. der Red.), hie und da eine Zigarette, obwohl mir der Zigarettenrauch und der Zigarettengeschmack zuwider sind“, gesteht <b>Ulli Mair</b>. „Aufgehört habe ich immer wieder. Die längste komplett rauchfreie Zeit waren 8 Jahre. Mein Ziel ist es, auch Iqos bleiben zu lassen. Ich stresse mich aber nicht, weil ich weiß, dass es geht, wenn ich es will“, sagt Mair. Angefangen zu rauchen habe sie mit 18 Jahren, bereits zuvor habe sie manchmal heimlich eine Zigarette angezündet.