Dienstag, 16. Oktober 2018

Landtagswahl 2018: Fakten und Zahlen

424.184 Wahlberechtigte sind kommenden Sonntag, 21. Oktober, aufgerufen, den Landtag der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol neu zu wählen. 35.003 davon haben ihre Stimme per Brief abgeben. Die Briefwahlstimmen mussten bis zum Freitag vor der Wahl (19. Oktober) bei der zuständigen Behörde eingelangt sein.

424.184 Personen sind am Sonntag wahlberechtigt.
424.184 Personen sind am Sonntag wahlberechtigt. - Foto: © D

Wahlberechtigt sind alle Südtiroler, die am 21. Oktober das 18. Lebensjahr vollendet haben und in die Wählerlisten eingetragen sind. Zudem müssen sie seit vier Jahren in der Region Trentino-Südtirol ansässig sein und in der Provinz Bozen ihren Wohnsitz haben. Per Brief können alle Südtiroler wählen, die im Ausland leben, oder sich am Tag der Wahl nicht in Südtirol befinden. Die Zahl der Wahlberichtigten ist im Vergleich zum Urnengang 2013 gestiegen – damals waren 400.961 Menschen zur Wahl zugelassen.

Auszählung beginnt gleich nach Wahlschluss um 21 Uhr

Die Wahlämter werden am Sonntag von 7 bis 21 Uhr geöffnet haben. Im Unterschied zum Urnengang vor fünf Jahren wird diesmal unmittelbar nach Wahlschluss mit der Auszählung begonnen. Mit einem vorläufigen Endergebnis ist dann in der Nacht auf Montag bzw. im Laufe des Montags zu rechnen.
Am Sonntag werden die 35 Sitze im Landtag neu vergeben. Um die Mandate buhlen 14 Listen mit insgesamt 420 Kandidaten.

Beim bisher letzten Urnengang ging die Südtiroler Volkspartei (SVP) 2013 mit 45,7 Prozent der Stimmen und 17 Mandaten als erste über die Ziellinie. Zweitstärkste Kraft wurden die Südtiroler Freiheitlichen mit 17,9 Prozent und sechs Mandaten, gefolgt von den Grünen (8,7 Prozent, drei Mandate) und der Süd-Tiroler Freiheit (7,2 Prozent, drei Mandate). Auf dem vierten Platz landete die sozialdemokratische Partito Democratico (PD) mit 6,7 Prozent und zwei Mandaten. Je ein Mandat gab es für Alto Adige nel cuore, Lega Nord/Team Autonomie, Movimento 5 Stelle und die Bürgerunion.

apa/stol

stol