Mittwoch, 31. Oktober 2018

Landtagswahl: Keine Mandatsverschiebung

Das amtliche Endergebnis der Südtiroler Landtagswahl liegt vor. Mandatsverschiebungen ergaben sich nach Angaben der Wahlbehörde in Bozen keine. Nun werden die amtlichen Endergebnisse dem Landtag übermittelt und veröffentlicht. Der nächste Schritt ist dann die Einberufung der ersten Sitzung des neu gewählten Landtages durch den geschäftsführenden Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP).

Mandatsverschiebungen ergaben sich nach Angaben der Wahlbehörde in Bozen keine. - Foto: DLife
Mandatsverschiebungen ergaben sich nach Angaben der Wahlbehörde in Bozen keine. - Foto: DLife

293.320 Stimmen wurden insgesamt abgegeben. 284.361 (97,0 Prozent) dieser Stimmen waren gültig, 3.648 Stimmzettel (1,2 Prozent) waren weiß, 5.311 ungültig (1,8 Prozent). Die Wahlbeteiligung ging von 77.7 (2013) auf 73,9 Prozent zurück.

Die Südtiroler Volkspartei (SVP) fuhr mit 41,9 Prozent das schlechteste Ergebnis in ihrer Parteigeschichte ein. Die Sammelpartei stellt künftig 15 der 35 Abgeordneten. Auf dem zweiten Platz landete das Team Köllensperger mit 15,2 Prozent und sechs Sitzen. Gefolgt von der Lega mit 11,1 Prozent. Sie stellt künftig vier Mandatare. Dahinter kommen die Grünen mit 6,8 Prozent und drei Mandaten.

Die Freiheitlichen, die massiv verloren haben und nur noch auf 6,2 Prozent der Stimmen kamen, verfügen künftig lediglich über zwei Abgeordnete. Ebenso die Süd-Tiroler Freiheit, die 6,0 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte. Jeweils einen Abgeordneten stellen im künftigen Landtag die sozialdemokratische Partito Democratico (3,8 Prozent), die Fünf-Sterne-Bewegung (2,4 Prozent) und die Gruppierung L'Alto Adige nel cuore Fratelli D'Italia uniti (1,7 Prozent).

In spätestens 20 Tagen nach der Veröffentlichung des amtlichen Endergebnisses ist nun die konstituierende Sitzung des Landtages einzuberufen. Die SVP hatte angekündigt, Ende dieser Woche mit Sondierungsgesprächen zu beginnen. (STOL hat berichtet) Parteiobmann Philipp Achammer und Landeshauptmann Kompatscher wurden von der Parteileitung beauftragt, mit allen im Landtag vertretenen Parteien zu sprechen.

apa/stol

stol