Während die extrem rechte Alternative für Deutschland (AfD) im äußersten Nordosten des Landes ihren Siegeszug fortsetzen könnte, winkt in der Hauptstadt erstmals der postkommunistischen Linken der erste Platz. In der deutschen Hauptstadt Berlin sind rund 2,5 Millionen Menschen zur Wahl aufgerufen. In Mecklenburg-Vorpommern ganz im Nordosten sind rund 1,3 Millionen Menschen zur Wahl aufgerufen.<BR /><BR />In Berlin regiert derzeit ein Bündnis aus CDU und SPD. Für eine Neuauflage reicht es letzten Umfragen zufolge nicht. Dort zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der Linken und der CDU um Platz eins ab. Dahinter waren in Umfragen auch die Rechtsaußen-Partei AfD (Alternative für Deutschland), die Grünen und die SPD (Sozialdemokraten) zweistellig. Das populistische BSW kämpft um den Einzug ins Abgeordnetenhaus.<BR /><BR />Mecklenburg-Vorpommern wird aktuell von einer Koalition aus der SPD und der Linken regiert. Laut Umfragen ist unsicher, ob es für eine Neuauflage reichen wird. Jüngste Umfragen sahen SPD und AfD in einem engen Rennen an der Spitze, die Linke mit Werten um zehn Prozent weit dahinter. Grüne und BSW (Bündnis Sahra Wagenknecht) müssen um den Einzug in den Landtag bangen, auch die CDU rutschte in Umfragen in die Nähe der Fünf-Prozent-Hürde.<BR /><BR />Je nachdem wie die CDU abschneidet, könnte die Debatte über die politische Zukunft von Parteichef und Kanzler Merz erneut Fahrt aufnehmen. Seit Tagen wird darüber debattiert, ob er sich halten kann. Merz hat das CDU-Präsidium für Sonntagabend in die Parteizentrale in Berlin, das Konrad-Adenauer-Haus, eingeladen.