Die Abhaltung des Militärtreffens auf Tiroler Boden habe - nun nachweislich - keinen Werbeeffekt für Südtirol gebracht.„Laut Astat Mitteilung vom 01.03.2013 sind im Zeitraum November 2012 bis Jänner 2013 die italienischen Gäste um minus 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen“, so Lang.Obwohl die Wirtschaftskrise bereits im Frühjahr 2012 auch in Südtirol spürbar gewesen sei, habe die Landesregierung und die Gemeinde Bozen viel Geld und kostenlos Zivilschutz, Feuerwehr, Polizei und Sanität zur Verfügung gestellt, kritisiert Lang.„Aber italienische Girlanden, Kanonen im Talferbett und eine nationalistische Kriegsfahne sind für italienischen Urlauber kein Grund, in Südtirol Urlaub zu machen“, betont das Leitungsmitglied der Süd-Tiroler Freiheit.Das Geld für den Alpiniaufmarsch hätte laut Lang anderswo besser eingesetzt werden können.stol