Donnerstag, 08. Februar 2018

Langtaufers: Gletscherbahn kämpft weiter für Liftverbindung

Die Oberländer Gletscherbahn A.G. hat am Dienstag die Aufhebung des Beschlusses der Südtiroler Landesregierung zur Ablehnung der skitechnischen Verbindung Langtaufers-Kaunertal beantragt.

Der Beschluss zur Ablehnung der skitechnischen Verbindung Langtaufers-Kaunertal weist angeblich schwerwiegende Rechtsmängel auf. - Foto: brandmedia
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Der Beschluss zur Ablehnung der skitechnischen Verbindung Langtaufers-Kaunertal weist angeblich schwerwiegende Rechtsmängel auf. - Foto: brandmedia

Der Beschluss der Südtiroler Landesregierung zur Ablehnung der skitechnischen Verbindung Langtaufers-Kaunertal weist, auch im Lichte der jüngsten Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtes Bozen, schwerwiegende Rechtsmängel auf.  

Nicht zuletzt deswegen hat die Oberländer Gletscherbahn A.G. am Dienstag der Autonomen Provinz Bozen einen Antrag auf „Aufhebung des Beschlusses im Selbstschutzwege“ zugestellt. „Im Selbstschutzwege“ deshalb, da die Oberländer Gletscherbahn A.G. davon überzeugt ist, dass eindeutige und hinreichende Gründe vorliegen, welche die Landesverwaltung dazu veranlassen sollten, den Beschluss aufzuheben bzw. zurückzunehmen. Somit könnten dem Steuerzahler die Kosten eines Gerichtsverfahrens, das ein Rekurs nach sich ziehen würde, erspart werden.

Widersprüche und unzureichende Begründungen

Paul Jakomet, Geschäftsführer der Oberländer Gletscherbahn A.G., erklärt, dass es zu Antikorruptionsbestimmungen gekommen sei. Bei Gutachten habe man außerdem Widersprüche und unzureichende Begründungen gefunden.

„Sollte aber der Beschluss der Landesregierung nicht innerhalb der Rekurs-Fristen im Selbstschutzwege aufgehoben werden, werden wir als Oberländer Gletscherbahn A.G. im Sinne der Mehrheit der Langtauferer Bevölkerung Rekurs vor dem zuständigen Verwaltungsgericht einreichen“, so Jakomet.

stol

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