Dienstag, 25. Februar 2020

Laschet und Merz treten für CDU-Vorsitz an - Spahn nicht

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet will offenbar für den CDU-Parteivorsitz kandidieren. Auch der ehemalige Fraktionschef der konservativen deutschen Union Friedrich Merz hat offiziell seine Kandidatur erklärt. Gesundheitsminister Jens Spahn werde dies hingegen nicht tun, hieß es am Dienstag aus Parteikreisen.

Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, hat seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz erklärt. - Foto: © APA/afp / CHRISTOF STACHE
Laschet will Spahn demnach im Falle seiner Wahl zum Parteichef zu seinem Stellvertreter machen. Für Vormittag haben beide eine gemeinsame Pressekonferenz angekündigt.

Laschet habe der CDU von Nordrhein-Westfalen in einer Telefonkonferenz erklärt, sich auf dem Parteitag am 25. April um den Vorsitz der CDU Deutschlands zu bewerben, hieß es aus Unions-Kreisen. Er habe betont, dass alles für eine Mannschaftsaufstellung getan worden sei, es nun aber Klarheit geben müsse. Die CDU müsse bestimmende Kraft in der Mitte bleiben.

Für Dienstagvormittag haben Laschet und Spahn eine gemeinsame Pressekonferenz angekündigt. Es geht um die Nachfolge von Annegret Kramp-Karrenbauer, die am 10. Februar ihren Rückzug von der Parteispitze angekündigt hatte.

Auch der ehemalige Fraktionschef der konservativen deutschen Union Friedrich Merz hat offiziell seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz erklärt. Er wolle beim Parteitag am 25. April antreten, erklärte Merz am Dienstag in Berlin.

Für die Wahl eines Nachfolgers wurde ein Sonderparteitag am 25. April angesetzt. Bisher hat sich bereits der frühere Umweltminister Norbert Röttgen beworben.

apa

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