Ziel ist es, der heutigen Situation, in der viele Studierende bereits mit Teilzeitverträgen tätig sind, durch mehr Praxis besser gerecht zu werden.Diese Praktikumszeiten sollen künftig auch bezahlt werden. „Die Zufriedenheit der Absolventen soll steigen“, betont Landesrat Philipp Achammer. <h3> „Brauchen dringend“ Absolventen an Schulen und Kindergärten </h3>Denn: Derzeit ist die Ausbildung in Brixen als Vollzeitstudium konzipiert. Fakt sei aber, dass in den höheren Jahrgängen viele Absolventinnen bereits mit Teilzeitverträgen an Grundschulen und Kindergärten tätig sind. <BR /><BR />„Wo wir sie auch dringend brauchen“, so Achammer. Allerdings hat die Teilzeitarbeit zur Folge, dass Nicht-Pflichtvorlesungen oft auch nicht besucht werden. „Heute läuft das Studium oft nebenbei. Wenn wir das besser regeln, haben beide Seiten einen Vorteil davon“, so Achammer.<h3> Ab 2026/27 nur Bachelor theorielastig</h3>Konkret soll ab dem Studienjahr 2026/27 die Theorie stark auf den Bachelor fokussiert werden. Im Master soll viel mehr Praxis eingebaut werden. <BR /><BR />Derzeit sei man dabei, mit dem Ministerium auszuloten, wie weit man die Theorie reduzieren kann. „In Rom ist man da aber wirklich sehr aufgeschlossen“, sagt Landesrat Achammer.<h3> Bildungsdirektionen erarbeiten Vorschlag für vergütete Praktika</h3>Ein Punkt der Reform wurde gestern vorweggenommen: Die Landesregierung hat sich dafür ausgesprochen, dass die Praktika während des Studiums vergütet werden sollen. <BR /><BR />Die Bildungsdirektionen haben den Auftrag erhalten, einen gemeinsamen Vorschlag zu erarbeiten und mit der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Bozen abzustimmen.<BR /><BR />Auch für andere Bereiche gibt es bereits Vergütungen: Dies gilt für Praktika, die im Rahmen des Studiums oder einer berufsbegleitenden Ausbildung im Gesundheits- und Sozialwesen erfolgen, wie zum Beispiel das Taschengeld für Studierende an der Claudiana.