Ein Ergebnis des Partizipationsprozesses „Vision Naturns 2030+“ ist, dass sich die Marktgemeinde organisch entwickeln soll. Dazu braucht es in den nächsten Jahren rund 100 neue Wohnungen. Diese sollen den unterschiedlichen Bedürfnissen der Menschen entgegenkommen. Deshalb verfolgt die Gemeindeverwaltung das Ziel, ihren Bürgerinnen und Bürgern verschiedene Wohnkonzepte anzubieten.<BR /><BR /><BR />Im Herbst wird in der Zone für gefördert Wohnbau, Lahn, das Projekt „Leistbares Wohnen“ umgesetzt. „Wir haben zusammen mit der Arche im KVW geschaut, wie wir Synergien schaffen können, um leistbares Wohnen zu ermöglichen“, berichtet Bürgermeister Zeno Christanell. „Die Arche schätzt, dass bei den voraussichtlich 14 Wohnungen Kosteneinsparungen von 35 Prozent realistisch sind.“ Der Grund gehört bereits der Gemeinde.<BR /><BR />Das Ex-ANAS-Hauses in Naturns wurde versteigert. Das Grundstück ist vor allem dem freien Wohnbau vorbehalten.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="741224_image" /></div> Die Gemeindeverwaltung hat jüngst 3 weitere Wohnbauzonen ausgemacht, die als Mischzonen in den Bauleitplan eingetragen werden sollen: 100 Prozent Wohnbau für Ansässige und Räume für kleine Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe. Die Marktgemeinde Naturns muss dafür 10 Raumordnungsverträge mit den Grundeigentümern abschließen. Der Gemeinderat erteilte bereits seine grundsätzliche Zustimmung.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="741227_image" /></div> In den Mischzonen Lahnwies und Gerberweg sollen Mehrfamilienhäuser entstehen, am Etschufer Reihenhäuser, die dem Mehrgenerationen-Wohnen vorbehalten sein werden. Für das Mehrgenerationen-Wohnen sind 2 Varianten möglich: mehrere Generationen einer Familie oder unterschiedliche Generationen mehrerer Familien. Das Miteinander soll im Mittelpunkt stehen, individuelle Fähigkeiten für alle eingesetzt werden.<h3> <h3> 3000 Quadratmeter öffentliches Grün</h3> </h3>„In der Zone Etschufer erhalten wir über 3000 Quadratmeter öffentliches Grün“, berichtet Bürgermeister Zeno Christanell. „Wir lassen die Wohnbauzone langsam auslaufen, erhöhen die Aufenthaltsqualität am Etschdamm und am Radweg und schaffen unverbaubares Grün, das Familien neuen Freiraum bietet.“<BR /><BR />Mit der geplanten Mischzone Gerberweg sollen der Gerberweg und die Simon-Ybertracher-Straße neu gestaltet werden. „Der Gemeinderat hat bereits im Rahmen des Mobilitätskonzepts beschlossen, dort die Wohnqualität zu schützen“, erinnert Christanell. <BR /><BR />Die Mischzone Lahnwies soll neben der Wohnbauzone Lahn entstehen. Die Gemeinde erhält dort auch 120 Quadratmeter mehr für den geförderten Wohnbau. Damit kann die Bebauung im Rahmen des Projekts „Leistbares Wohnen“ lockerer gestaltet werden.