Bekannt ist, dass die Leistungsprämie bei den öffentlichen Angestellten für das Jahr 2021 aufgrund covidbedingter Finanzierungsnot in anderen Bereichen gestrichen bzw. stark reduziert wurde. „Es war eine Maßnahme, die unmittelbar der Krise geschuldet war. Eine bittere Pille, die wir widerwillig schlucken mussten“, bedauert Magdalena Amhof, Vorsitzende der SVP-ArbeitnehmerInnen. <BR /><BR />Die Forderung der SVP-ArbeitnehmerInnen für 2022 ist klar: „Wir wollen eine Rückkehr zum Leistungsprämienniveau der Jahre 2019 bzw. 2020 garantiert wissen und fordern gleichzeitig eine deutliche Erhöhung, die nicht nur den Ausfall 2021 kompensiert, sondern angemessen ausfällt im Hinblick auf die Inflation und den rasanten Preisanstieg“, so Amhof.<BR /><BR /><BR />„Betreffend das Jahr 2022 stellt sich mir weniger die Frage nach dem „Ob„, sondern mehr die Frage nach dem “Wie hoch„ im Hinblick auf die Erhöhung der Leistungsprämie. Das öffentlich angestellte Personal hat, trotz widriger Umstände, während der Krise einen guten Job erledigt. Es war Verlass auf die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eine Erhöhung der Leistungsprämie liegt auf der Hand“, argumentiert Amhof. <BR /><BR />Es ist immer die Rede davon, dass der öffentlichen Hand allerorts Fachkräfte und Experten abhandenkommen und zu „attraktiveren“ ArbeitgeberInnen wechseln. Wenn man jetzt hergehe und sogar die versprochenen Anreize nimmt, brauche man sich wahrlich nicht wundern, gibt Amhof zusätzlich zu bedenken.<BR /><BR />Es wäre ein wichtiges Signal, dass hier von Seiten der öffentlichen Hand Fakten geschaffen werden: Die Arbeitgeber (Wirtschaft und öffentliche Haushalte) stehen nach der Krise einigermaßen solide da. Jetzt muss es darum gehen, einen Teil des Mittelstandes zu stützen und zu verhindern, dass er absackt. „Das darf aber - aus mehreren Gründen – nicht über Sozialbeiträge versucht werden; es müssen faire und verhältnismäßige Verdienstmöglichkeiten geschaffen werden“, unterstreicht Amhof.<BR /><BR />Unterstützung erhält sie hier auch von ihrem Arbeitnehmer-Landtagskollegen Helmuth Renzler: „Jüngst wurde der sog. 300 Euro Kuh-Bonus verabschiedet. Eine Förderung, zu der man stehen kann, wie man will. Allerdings, wenn dort sogar außerordentliche Förderprämien möglich gemacht werden, müssen Erhöhungen der Leistungsprämien und anderer Lohnelemente selbstverständlich sein“.<BR /><BR />