Leitner verlangt von der Landesregierung eine lückenlose Klärung des Verdachtes, der SEL-Verwaltungsrat habe beabsichtigt, für den Einstieg in ein Solarprojekt Vermittlungsgebühren zu zahlen.Nachdem die Tageszeitung „Dolomiten“ über diesen Verdacht geschrieben habe (STOL hat berichtet) und nach der, so Leitner, „holprigen Entwarnung“ durch den SEL-Präsidenten Wolfram Sparber, erwarte sich die Öffentlichkeit absolute Transparenz.„Ich fühle mich bestärkt in meiner Forderung, den SEL-Verwaltungsrat abzuberufen. Es darf nicht vergessen werden, dass dieser im November 2011 noch von Ex-Landesrat Michl Laimer eingesetzt wurde. Man fragt sich, zu welchem Zweck“, betont der Freiheitliche.„Wenn es nun tatsächlich stimmen sollte, dass der neue SEL-Präsident dem Verwaltungsrat vorgeschlagen hat, bei einem Solarprojekt der Ravano Green Power SRL einzusteigen, zu einem Preis von maximal 8,1 Millionen Euro und dass im Falle eines positiven Kaufabschlusses ein Vermittler mit Briefkasten in England über 600.000 Euro bekommen hätte, dann, ja dann wären alle guten Vorsätze einer besseren Verwaltung reine Makulatur und die Landesregierung zum Handeln gefordert“, so Leitner.Der SEL-Untersuchungsausschuss sollte vor Beendigung der Arbeiten sämtliche Verflechtungen und Netzwerke der neuen Verwaltungsratsmitglieder kritisch hinterfragen, fordert Leitner. „Ohne lückenlose Aufklärung kann es keinen wirksamen Neustart und kein Vertrauen geben.“