"Wir Freiheitlichen werden bei der Behandlung des Finanz- und Haushaltsgesetzes im April einen entsprechenden Antrag einbringen und die Erhöhung auf 800 Euro vorschlagen. Ebenso werden wir beantragen, dass das Lebensminimum auf 700 Euro angehoben wird und dass besser darauf geachtet wird, die soziale Treffsicherheit zu garantieren“, erklärte der freiheitliche Fraktionssprecher im Landtag, Pius Leitner, am Freitag in einer Aussendung.Was die Diskussion um die Politikerleibrenten betreffe, so wiederhole Leitner den Vorschlag, den er am Donnerstag bereits im Regionalrat gemacht habe: Das Regionalratspräsidium bzw. die Regionalregierung mögen den Rechnungshof um Prüfung ersuchen, ob die bisherige Regelung für den Steuerzahler günstiger wäre als die neue.Sollte die Vorgabe nicht erfüllt werden, könnte die neue Regelung nicht aufrecht bleiben."Gleichzeitig wiederhole ich die Forderung, dass endlich der Südtiroler Landtag die Zuständigkeit für die Gehälter und Pensionen der Abgeordneten wahrnimmt. Von den Medien erwarte ich mir, dass sie neben den Summen auch all die Anträge der letzten 20 Jahre veröffentlichen, die von verschiedenen Parteien eingebracht wurden und die entsprechenden Abstimmungsergebnisse. Ich wehre mich dagegen, als Sündenbock für die Auswirkungen einer fragwürdigen Regelung hingestellt zu werden, gegen die ich stets gekämpft habe“, so Leitner.