Noch schlimmer sei aber die Tatsache, dass die Politik tatenlos zusehe und auf der ganzen Linie versage. "Da können Politiker noch so oft behaupten, die Scharia sei für Europa keine Gefahr und nicht anwendbar, die Wirklichkeit hat uns längst eines Besseren belehrt. Laut eines jüngsten Berichtes des deutschen Nachrichtenmagazins 'Spiegel' wird in Deutschland seit Jahren islamisches Recht praktiziert. Damit ist klar, dass es keine wirkliche Integration geben kann und dass Europa nicht im Krebsgang - wie von Günther Grass erklärt - sondern im Rückwärtsgang unterwegs ist. Der Kniefall vor dem Islam ist bereits Realität", so Leitner. Auch in Südtirol habe vor einiger Zeit ein Richter erklärt, bestimmte Formen der Gewalt – z.B. Züchtigungen für Frauen - seien in islamischen Familien üblich uns anders zu ahnden als bei uns. Vor allem im Familien- und Erbrecht fänden Normen der Scharia Anwendung, was unweigerlich gesellschaftliche Konflikte nach sich ziehen werde, kritisiert der Obmann der Freiheitlichen. Spätestens wenn mehrere Frauen desselben islamischen Mannes um Sozialleistungen ansuchen würden, sei eine konfliktgeladene Diskussion nicht mehr zu vermeiden, mahnt Leitner. "Integration kann nur dann gelingen, wenn sich die Zuwanderer in die Normen des Gastlandes eingliedern. Warum macht Südtirol die Fehler anderer Länder, vor allem Deutschlands, nach, anstatt dem Beispiel jener Länder zu folgen, die für Einwanderer grundsätzlich keine ausländischen Rechtsregeln anerkennen?“, so Leitner.Kanada, Australien und die USA beispielsweise seien viel strenger, obwohl sie sich selbst als Einwanderungsländer bezeichnen. „Ich erwarte mir, dass im Einwanderungsgesetz des Landes ein unmissverständlicher Hinweis festgeschrieben wird, dass in Südtirol die Scharia keinen Platz findet", schließt Leitner.