Montag, 30. Januar 2017

Leitner: „Südtirol hat Sicherheitsproblem“

Anlässlich der Veröffentlichung der Zahlen zur Kriminalität in Südtirol, die am Samstag bei der Eröffnung des Gerichtsjahres in Trient vorgestellt wurden, hat sich der Freiheitliche Pius Leitner zu Wort gemeldet.

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Foto: © STOL

„Südtirol hat ein massives Sicherheitsproblem. Was eigentlich lange schon bekannt ist und von uns Freiheitlichen immer wieder aufgeworfen wurde, ist nicht mehr schön- oder wegzureden“, so der freiheitliche Fraktionssprecher im Landtag, Pius Leitner. Klar sei nun auch, dass es sich nicht nur um ein „gefühltes“ Problem handle, sondern um ein sehr reales.

Die Südtiroler Regierungspolitik und die Quästur sollten laut Leitner aufhören, die Fälle von Diebstählen und Einbrüchen zu bagatellisieren. Die starke Zunahme an Diebstählen und Wohnungseinbrüchen dürfe nicht oberflächlich statistisch abgehakt werden, jetzt sei ein koordiniertes Vorgehen gefragt. Dabei müssten den Sicherheitskräften mehr Eingriffsmöglichkeiten zugestanden werden als bisher. 

“Menschen, die Opfer von Diebstählen, Wohnungseinbrüchen und physischen Übergriffen geworden sind, erleiden nicht nur finanzielle Schäden, sie fühlen sich vor allem auch in ihrer Privatsphäre angegriffen und verletzt. Dass überdurchschnittlich Ausländer an diesen Delikten beteiligt sind, ist zwar ebenfalls nichts Neues, wird aber von den jüngsten Zahlen bestätigt. Wenn dann noch bedacht wird, dass 81 Prozent der Insassen des Bozner Gefängnisses Personen ausländischer Herkunft sind, dann wird endgültig klar, wo in erster Linie der Hebel anzusetzen ist”, so Leitner abschließend. 

stol

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