Sonntag, 11. Januar 2015

Leitner zu Charlie Hebdo: Politik erstarrt in Angst

In einer Aussendung am Sonntag zeigt sich der Freiheitliche Pius Leitner nicht nur über den Anschlag gegen „Charlie Hebdo“ schockiert. Er spricht auch von "gleichgeschalteten Reaktionen der regierungsnahen Medien in den europäischen Staaten".

Pius Leitner
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Diese seien bemüht, den Anschlag als Einzelfall herunterzuspielen und einen Kampf der Kulturen beziehungsweise eine Ausbreitung des intoleranten und gewaltsamen Islam zu leugnen, mutmaßt der freiheitliche Landtagsabgeordnete Leitner. 

„Die europäische Politik verhält sich wie das berüchtigte Kaninchen vor der Schlange. Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, die es zu schützen gilt und das Verbrechen gegen Personen des Satiremagazins ‚Charlie Hebdo’ war ein Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit. Allerdings ist diese nicht nur in islamischen Ländern gefährdet und Wut und Trauer dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie auch in Demokratien westlicher Prägung gefährdet sind."

Mit einem Zitat von Peter Scholl-Latour erklärt Leitner in seiner Aussendung, dass die Medien eine "Desinformation im großen Stil" praktizieren würden. Der Freiheitliche wolle die Medien daran erinnern, dass sie neben der Meinungsfreiheit auch eine Informationspflicht hätten.

Leitner zeigt sich abschließend davon überzeugt, dass nur ein klares Bekenntnis zur eigenen Kultur das christliche Abendland retten könne. Die Integration von Muslimen in Europa könne nur über die Bildung erfolgen.

stol