Für heute ist der zentrale Tisch mit Landeshauptmann und Parteibossen einberufen. In der Arbeitsgruppe Sanität leistet Hubert Messner einen tollen Job, um Misere wie Wartezeiten zu lösen. <BR /><BR />„Unsere Vorschläge für die Jugend stehen“, meldet Rosmarie Pamer aus ihrer Gruppe. Gestern Abend wurde zur Bildung verhandelt. „Wir zeigen Ziele und beispielhafte Maßnahmen auf“, sagt Pamer. Heute geht es in der Gruppe von Harald Stauder mit Präsident Andreas Schatzer zum Thema Gemeinden zur Sache. Am Donnerstag ist die Mobilität dran. Hinzugezogen wird Landesrat Daniel Alfreider. <BR /><BR />Die italienischen Partner interessieren primär Verkehrsprobleme in den Städten, wie S112 im Tunnel – und sie drängen auf eine „Sonderrolle für die Landeshauptstadt“. <BR /><BR />Allemal drängt die Zeit. Bis Montag, 12.30 Uhr, müssen alle 5 Arbeitsgruppen ihre Vorlage an den zentralen Tisch liefern. Dort wird das Ergebnis von den „Chefitäten“ begutachtet und ins Regierungsprogramm eingearbeitet. <h3> Verbände treten auf den Plan</h3>Von den „Fratelli“ kommen sanfte Töne. Ethnische Pfeile bleiben im Köcher, Ängste seien unbegründet. „Wir nehmen keinem etwas weg. Es kommen keine Barbaren“, so Marco Galateo. „Es geht um eine Regierung unter Führung der SVP mit ihren Werten“, stellt der Landeshauptmann klar. „Und zwar mit einer Partei der Mitte, Civica, den Freiheitlichen, die seit 30 Jahren im Landtag sitzen, einer Partei, welche die Premierministerin stellt und einer Partei, die die meisten Gemeinden in Norditalien verwaltet“, so Arno Kompatscher.<BR /><BR />Während sich der Koalitionsdschungel langsam lichtet, treten die Verbände auf den Plan. Nachdem sich der Bauernbund für Luis Walcher als Agrarlandesrat und die Gewerkschaften für Philipp Achammer als Bildungslandesrat ausgesprochen haben, prescht jetzt der Handels- und Dienstleistungsverband hds vor.<BR /><BR /><embed id="dtext86-62549353_quote" /><BR /><BR />Die Wirtschaft brauche gesetzlich-bürokratische Vereinfachungen, lokale Kreisläufe seien zu stärken und in Ortsentwicklung sei zu investieren. „Diese 3 Punkte müssen in den Koalitionspakt“, so hds-Präsident Philipp Moser. Vor allem aber fordert er, dass es künftig „einen einzigen Landesrat für die Wirtschaft gibt“. Handel, Handwerk, Industrie und Tourismus sollen in einer Hand bleiben. „Das Experiment der letzten Legislatur, den Tourismus von anderen Wirtschaftssektoren zu trennen, ging in die Hose“, so Moser. <BR /><BR />Und was sagt der HGV dazu? „Der HGV fordert nicht, sondern arrangiert sich mit jeder Lösung“, so Präsident Manfred Pinzger. Tatsache sei aber, dass sich die Kombination Tourismus/Landwirtschaft der letzten 5 Jahre „nicht bewährt“ habe. „Die Reibungspunkte zwischen diesen beiden Sektoren sind einfach zu groß. Das bringt auch den Landesrat in Schwierigkeiten“, so Pinzger. Arnold Schuler habe Handschlagqualität, saß aber „zwischen allen Stühlen“.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="973561_image" /></div> <BR /><BR />Das gibt auch Schuler zu: „Mit 2 Verbänden sitzt man immer auf der falschen Seite.“ Trotzdem hätte die Kombination Tourismus/Landwirtschaft viele Vorteile. „Nur müssten es eben auch alle so sehen“, meint Schuler.<BR /><BR />Bleibt die Frage, wer Wirtschaftslandesrat werden sollte. „Bitte jemand mit Erfahrung in diesem Bereich“, so Moser. Alle liebäugeln mit Peter Brunner, dem aber scheint die Raumordnung zugedacht. Urbanistik und Wirtschaft, warum nicht? Von 2013 bis 2018 war die Wirtschaft beim Landeshauptmann. „Das hat auch gut funktioniert“, so Moser.<BR /><BR /> Bedeckt gibt sich Arno Kompatscher. 2018 wurden Experten engagiert, die ideale Kombination der Ressorts auszuloten. „Die haben uns mehrere Varianten vorgeschlagen. Alles hat Vor- und Nachteile.“ <BR /><BR />