Und letzteres brachte die Opposition auf die Barrikaden.<BR /><BR />„Liebe SVP, ihr braucht keine Angst haben, bei den derzeitigen Strompreisen wird's heuer automatisch dumper im Land“, sagte Andreas Leiter Reber (Freiheitliche) zynisch. Da brauche es keine Regelung für Private, denn die würden es sich heuer 3 Mal überlegen, ob sie ihren Weihnachtsbaum im Garten beleuchten oder nicht. Zuerst sollen Land und Landtag mit gutem Beispiel vorangehen, sagte er.<BR /><BR />Noch deutlicher wurde Sven Knoll (Süd-Tiroler Freiheit). Eine solche Regelung für die Beleuchtung im öffentlichen Raum durchaus Sinn – vor allem auch deshalb, weil es immer wieder Geschmacksentgleisungen gebe, so Knoll. Er wolle sich als Privatmensch aber sicher nicht vorschreiben lassen, wann er an seinem Haus eine Weihnachtsbeleuchtung anbringen dürfe.<BR /><BR />Als „Alibinachhaltigkeit“ hingegen bezeichnete Paul Köllensperger (Team K) den von Magdalena Amhof eingebrachten Antrag. Und „Verordnungen bis ins Wohnzimmer hinein sind schon ein starkes Stück“, wurde er dann noch deutlicher. Vor allem sei auch fraglich, wer die Einhaltung der Vorgaben kontrollieren soll, warf Peter Faistnauer (PFS) auf.<BR /><BR />Versöhnlicher gab sich Brigitte Foppa (Grüne). Für den Klimaschutz müsse jeder bei sich selbst anfangen, sagte sie. „Und in letzter Zeit ist es mit der Weihnachtsbeleuchtung übertrieben worden.“ Weihnachtsstimmung könne man auch anders schaffen, so Foppa. Und immerhin gehe es ja auch darum, die Menschen zum Energiesparen zu ermutigen.<BR /><BR />Trotz massiver Kritik wurde der Antrag schließlich einstimmig angenommen – aber erst nach einer von Sven Knoll eingebrachten Änderung. Demnach soll nicht der private Bereich generell geregelt werden. Vorschriften soll es nur mehr für betriebliche Gebäude und Gelände geben.